Co-Botik bei gepe nimmt Fahrt auf
Es dauerte nicht lange, da hatte Kollege Roboter seinen Namen weg: „Helene Wischer“ taufte das Team den Neuzugang, der nach erfolgreicher Pilotphase in der Entwicklungsbank seine Runden dreht und dank Hightech unter anderem dafür sorgt, dass Besucherinnen und Besucher unseres Kunden ein blitzblankes Foyer vorfinden. „Helene Wischer“ ist damit die inoffizielle Botschafterin dafür, dass Reinigungsroboter und menschliche Reinigungskräfte ein perfektes Team bilden und sich ideal ergänzen können. „Aus diesem Grund sprechen wir bei gepe auch nicht nur von Robotik, sondern Co-Botik“, erklärt Jens Scheuvens (Bild oben links), Mitglied der Projektgruppe Digitalisierung.
Robotik beziehungsweise Co-Botik sind ein großes Thema – auch bei uns in der Unternehmensgruppe. Während die Projektgruppe in den vergangenen Monaten vor allem im kaufmännischen Bereich viele Neuerungen umgesetzt hat, hat die Entwicklung aber auch längst die Betriebe erreicht. Auf der Agenda stehen neben der Robotik unter anderem die Digitalisierung der allgemeinen Maschinenverwaltung sowie der Einsatz digitaler Arbeitsscheine, die testweise erfolgreich in der Glasreinigung zum Einsatz kommen. „Wir starten nun mit den Tests, um die digitalen Arbeitsscheine bundesweit auch in der Unterhaltsreinigung einsetzen zu können“, erklärt Jens Scheuvens. In der Maschinenverwaltung steht ab September ein dreimonatiger Test an, um ein potenzielles System auf Herz und Nieren zu prüfen. Alles, was bisher manuell verwaltet wird, kann künftig zentral verwaltet und gesteuert werden. Von der Frage, welche Geräte es wo gibt, über Wartungszyklen und eine automatische Bestellung von Ersatz- und Verschleißteilen, um Standzeiten zu minimieren.
Zentrale Stelle für digitale Themen
Die Projektgruppe hat sich inhaltlich über den Aufgabenbereich „kaufmännische Digitalisierungsprozesse“ hinaus entwickelt. Organisationsentwicklung ist das neue Schlagwort und dazu gehört auch der wachsende Bereich Robotik. Den verantwortet unser Team-Kollege Forian Zons (Bild oben rechts), der die zentrale Schnittstelle zwischen Verwaltung und Betrieb ist und das koordinierte Ausrollen der gepe Co-Botik steuert und im Blick behält.
„Es hat mittlerweile einen großen Wandel in der Akzeptanz gegeben, auch Datenschutz und Qualität wurden massiv verbessert, die Kinderkrankheiten haben sich ausgeschlichen“, ist Jens Scheuvens überzeugt, dass der Einsatz von automatisierten Reinigungsmaschinen viele Chancen bietet. Auch der Einsatz der Künstlichen Intelligenz macht die Maschinen immer „smarter“, die Roboter sind lernfähig, verbessern selbst die Abläufe.
„Unsere Aufgabe ist es, Synergien zu bilden, eine Zusammenarbeit von Reinigungskräften und Maschinen zu ermöglichen. Kein Roboter wird einen Menschen ersetzen, aber Aufgaben übernehmen, damit Menschen an anderer Stelle (zum Beispiel in sensibleren Bereichen) tätig sein können“, erklärt Florian Zons. Mittlerweile kommen auch die ersten Roboter mit gepe-Branding zum Einsatz, die klar als Teammitglieder zu erkennen sind. Und auch von ihren menschlichen Kolleginnen und Kollegen akzeptiert werden, mitunter sogar Augen und ein Gesicht aufgeklebt bekommen haben.
„Es wird sich noch einiges tun. Die Tests zeigen schon heute, dass Zuverlässigkeit und Planbarkeit große Vorteile sind. Ebenso die großen Flächenleistungen in manchen Bereichen“, sagt Jens Scheuvens. „Unsere Niederlassungen bleiben so flexibel wie nötig und möglich, sie können gerne selber Tests gestalten, sind dazu sogar eingeladen“, betont Florian Zons. Das Team wird sich weiterhin auf Messen umschauen und die Augen und Ohren offen halten. Mittlerweile hat bereits eine Lieferantenvorauswahl stattgefunden, auch der Vertrieb soll in die Entwicklung einbezogen werden. „Wir stellen gerade zusammen, welche Systeme wir schon im Einsatz haben, welche Roboter für welchen Einsatzbereich sinnvoll sind und wie belastbare Zahlen für die Kalkulation aussehen“, sagt Jens Scheuvens. Bislang wurden bei Kunden bereits 170.000 Quadratmeter automatisch gereinigt, mit der „Road to One Million“ soll diese Entwicklung auch öffentlichkeitswirksam beworben werden. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten!
„Dieses Thema nimmt extrem schnell Fahrt auf, das spüren wir. Es lohnt sich, früh dabei zu sein“, herrscht im Team Einigkeit darüber, dass gepe nicht nur am Ball bleiben, sondern Spielmacher in der Branche werden möchte.





