Unsere Kollegin Whitney Langer gründet eine Kölsch-Coverband

30 Auftritte in einer Session, Auf- und Abbau der Technik in einer Minute – und ungezählte Kilometer im Kleinbus unterwegs, meist abends und am Wochenende. Während andere Menschen Orchideen züchten oder Wandern gehen, hat Whitney Langer ein recht außergewöhnliches Hobby: Unsere neue Kollegin aus dem Vertriebsinnendienst hat im vergangenen Jahr die Kölsch-Coverband „Paraplü“ gegründet. Auf der Setlist stehen Klassiker der „Räuber“, „Brings“, „Paveier“ oder „Micky Brühl“ – allesamt Urgesteine und echte Größen des Kölner Karnevals. „Die traditionellen Sachen kommen heute manchmal zu kurz – werden aber auch von einem jüngeren Publikum gerne gehört“, erklärt unsere Kollegin, warum „Paraplü“ generationenübergreifend für gute Laune steht.

Der Karneval liegt Witney Langer einfach im Blut. Schließlich wurde sie vor 31 Jahren in Köln geboren, ist also ein echtes kölsches Mädchen. Von anderthalb Jahren zog die gelernte Kauffrau für Marketingkommunikation nach Düren. Gut möglich, dass ihr im regionalen Karneval etwas fehlte. „Mit einer Kölsch-Coverband brauchst du in Köln nicht anzukommen“, sagt sie augenzwinkernd. In Düren, Aachen, Eschweiler, Euskirchen, Bergheim, Hürth, Geilenkirchen, Alsdorf und sogar Oberhausen kommen die Musiker von „Paraplü“ aber bereits in der ersten Session an. „Es dauert, sich einen Namen zu machen und sich zu etablieren“, erklärt Whitney Langer. Das Ziel seien bis zu 40 Auftritte pro Session, die meist von November bis Februar dauert. Dass es im ersten Jahr direkt 30 geworden sind, mag auch daran liegen, dass sowohl Schlagzeuger Michael, der als erster mit an Bord war und viele Musiker in die Band holte, als auch unsere Kollegin keine Unbekannten in der Szene sind. Whitney Langer hat bereits Erfahrung als Managerin einer regionalen Kölsch-Band gesammelt und hat viele Kontakte. Netzwerken – das ist sowohl im Karneval wichtig, aber auch Bestandteil der Vertriebsarbeit bei gepe.

„Paraplü“ – so wird in Köln „op Kölsch“ ein Regenschirm bezeichnet. Wie ein bunter Regenschirm in pastelligen Farben präsentiert sich auch die Band. Kaum verwunderlich, dass Whitney Langer, die auch eine Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin absolviert hat, Werbeauftritt und „Outfit“ der Band selbst in die Hand genommen hat. „Mir macht das einfach Spaß. Alles, was mit Werbung und Social Media zu tun hat, ist mein Ding“, sagt sie.

Alle Musiker kommen aus Düren. Schlagzeuger Michael musste nicht lange überzeugt werden. Auch die anderen vier Bandmitglieder waren von der Idee schnell begeistert: „Paraplü“ soll kein Musik-Unternehmen sein, sondern ein Hobby mit professionellem Anspruch. „Keiner muss von der Musik leben, jeder hat einen Job. Aber wir machen alle gerne Musik“, sagt Whitney Langer. Zum Team gehören auch noch ein Techniker und zwei Roadis, die bei den Auftritten helfen die Technik aufzubauen und Instrumente zu schleppen. Positiver Nebeneffekt: Für Musiker, die sonst eher Feuer und Flamme für Rock sind, ist die Karnevalszeit eher „Saure-Gurken-Zeit“. Dank „Paraplü“ gibt es ausreichend zu tun, um in Übung zu bleiben und nebenbei auch eine Menge Spaß zu haben.

Unsere Kollegin ist aber nicht nur hinter den Kulissen tätig. „Ich habe im vergangenen Jahr bei den Proben etwas zu laut über den Backgroundgesang gemeckert – da wurde mir ein Mikro in die Hand gedrückt“, berichtet sie augenzwinkernd. Seitdem ist die Managerin auch auf der Bühne aktiv. Eine klassische Gesangsausbildung hat Whitney Langer nicht, aber in der Familie sind alle musikalisch (und Elvis-Fans!). Die frühkindliche Beschallung mit Hits des „King of Rock ’n’ Roll“ hat definitiv abgefärbt. Wer mehr Infos haben möchte oder nach Auftritten von „Paraplü“ sucht, wird hier fündig:

Webseite: www.paraplue-band.de
Instagram: www.instagram.com/paraplue.band

Und im richtigen Leben bei gepe?
Whitney Langer hat kürzlich in unserem Vertrieb angefangen und ist da hauptsächlich zuständig für die Sichtung von Ausschreibungen und für die Erstellung von Konzepten für unsere Angebote. Eine wichtige Aufgabe, bei der ein hohes Maß an Kreativität benötigt wird. Das scheint ja vorhanden zu sein! Wir wünschen eine gute Einarbeitung in die Themen und ein erfolgreiches Miteinander!