Von fleißigen Bienen und Forschergeist

Ein Blick ins Julius Kühn-Institut

Bereits seit 2006 gehört das Julius Kühn-Institut zu unseren Kunden. Anfang 2020 kam der Standort Kleinmachnow hinzu.

Wie lässt sich eine wachsende Weltbevölkerung ernähren, ohne Raubbau an unserem Planeten zu betreiben? Wie kann parallel dazu der steigende Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen gestillt werden? Wie können Pflanzen und Anbausysteme an den Klimawandel angepasst werden? Wie lässt sich die Artenvielfalt erhalten? Dies sind nur einige Fragen, auf die die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts (JKI) täglich Antworten suchen. Der Fokus der Arbeit liegt auf Nutzpflanzen, die für die Ernährung von Mensch und Tier, für die Energiegewinnung, als nachwachsende Rohstoffe oder auch zur Zierde, als Gärten, Park und Wald, angebaut werden.

Das JKI als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ist eines von vier Forschungsinstituten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und vereint unter seinem Dach 17 Fachinstitute an 10 Standorten in Deutschland. An den zwei Standorten Braunschweig und Kleinmachnow sowie am Hauptsitz in Quedlinburg kümmern sich Teams von gepe um Sauberkeit und Hygiene – und das im Fall von Braunschweig schon seit dem Jahr 2006. Anfang des Jahres startete gepe in Kleinmachnow. 13 Kolleginnen und Kollegen sind für unseren Kunden im Einsatz, zu ihnen gehören die Vorarbeiterinnen Christine Fischer, Ute Bues und Vorarbeiter Andreas Barten, der zuletzt Kleinmachnow mit eingerichtet hat.

Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis

Mit der Gründung des JKI führte der Bund 2008 seine Forschungskompetenzen und Aufgaben im Bereich Kulturpflanzen in einer Einrichtung zusammen. Hauptsitz ist Quedlinburg, weitere Standorte sind Braunschweig, Berlin, Kleinmachnow, Dresden, Darmstadt, Dossenheim, Münster, Siebeldingen sowie Groß Lüsewitz. Aufgrund der Doppelfunktion als Bundesbehörde und Forschungseinrichtung bearbeitet das JKI Themen an der Schnittstelle zwischen Forschung und landwirtschaftlicher Praxis. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihr Standbein in der internationalen Forschungscommunity und arbeiten gleichzeitig national mit den Behörden von Bund und Ländern sowie Praxisbetrieben an angewandten Fragestellungen. So finden sie innovative, nachhaltige und praktikable Lösungen für den Pflanzenbau beziehungsweise die Landwirtschaft von morgen.

120 Jahre Forschung

Bezieht man die Geschichte der Vorgängereinrichtungen, etwa der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft und der Bundesanstalt für Züchtungsforschung mit ein, dann blickt das auf dem Papier noch recht junge JKI auf 120 Jahre staatliche Forschung zum Schutz der Kulturpflanzen in Deutschland zurück. Denn 1898 wurde die Biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft am Kaiserlichen Gesundheitsamt in Berlin-Dahlem gegründet. Bis heute wird auch an diesem Standort geforscht.

Ziel der unabhängigen Forschung ist es, wissenschaftlich fundierte Daten zu liefern, die der Politik als Entscheidungshilfe dienen, aber auch grundsätzlich allen zugänglich sind. Die Wissenschaftler arbeiten zum einen an langfristigen Fragestellungen, etwa indem sie die Kulturpflanzen züchterisch verbessern helfen oder die Stoffflüsse in Agrarökosystemen analysieren, zum anderen reagieren sie immer wieder rasch auf plötzlich auftauchende Probleme, wenn beispielsweise neue Schaderreger in Deutschland auftauchen. Das JKI hat eine zentrale Schnittstellenfunktion zwischen EU und Deutschland, Bund und Ländern sowie Wissenschaft und Praxis.

Zu den Aufgaben von gepe gehört die Reinigung der Büros und Verwaltungsgebäude ebenso wie die Reinigung mancher Labore. Was die Arbeit und die Arbeitsstätte dennoch von anderen unterscheidet, ist die Vielfalt der Forschungsaufgaben, mit denen sich die Wissenschaftler befassen. So muss unsere Bereichsleiterin Cendy Schneider beispielsweise beim Stichwort JKI an Bienen und Gewächshäuser in Braunschweig und Quedlinburg denken, während Andreas Barten Labore vor dem inneren Auge hat. Doch geforscht wird auch unter dem freien Himmel, auf eigenen Anbauflächen.

Nachhaltige Nutzung

Um eine möglichst nachhaltige Nutzung landwirtschaftlicher Flächen und eine umweltgerechte Pflanzenproduktion zu ermöglichen, leistet das JKI beispielsweise in Quedlinburg (220 Mitarbeiter) seinen Beitrag, indem es unter anderem im der Pflanzenzüchtung vorgelagerten Bereich zu Pflanzengenetik, genetischen Ressourcen und modernen Züchtungsmethoden forscht.
Am personalstärksten Standort Braunschweig (500 Personen) fokussiert sich die Forschung auf die Krankheiten und Schädlinge unserer Kulturpflanzen. Dort werden Projekte zu Pflanzenschutzstrategien, pflanzengesundheitlichen Aspekten, Bodenkunde, Pflanzenernährung und Pflanzenbau bearbeitet. Am Standort Kleinmachnow arbeitet der Hauptteil der Belegschaft (120 Personen) am JKI-Fachinstitut für Strategien und Folgenabschätzung. Zugehörig ist noch ein Versuchsfeld mit 38 Hektar in Dahnsdorf, auf dem seit 25 Jahren Dauerfeldversuche zum notwendigen Maß beim Einsatz vom Pflanzenschutzmitteln durchgeführt werden.

Wie in der Forschung üblich, wird auch unsere Dienstleistung ganz genau unter die Lupe genommen. „200.000 prozentig“, schätzt Andreas Barten mit einem Augenzwinkern. Ein Problem? Nein, schließlich ist das Abliefern von Qualität unser Auftrag und unser Selbstverständnis! An allen Standorten schätzen die gepe Kolleginnen und Kollegen die gute Zusammenarbeit mit den Ansprechpartnern des JKI. „Die Leistungen werden stets zügig, umsichtig, termingerecht und in guter Qualität erbracht. Die Zusammenarbeit ist von gegenseitigem Vertrauen geprägt“, stellt Karsten Maul, Leiter Technischer Dienst aus der JKI-Hauptverwaltung, gepe ein gutes Zeugnis aus. Maul: „Bei Gesprächsbedarf oder im seltenen Fall einer Beschwerde steht immer ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.“ Auch wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit.

HELFEN! – Damit Hilfe schnell ankommt


Düren. Die Corona-Krise lässt uns trotz Kontaktverbot als Gesellschaft enger zusammenrücken. Viele ehrenamtliche Helfer stehen bereit, um dort einzuspringen, wo sich in der Begleitung und Versorgung hilfsbedürftiger Menschen Lücken auftun. Als Entwickler prozesssteuernder Software für die Altenpflege möchten wir mit unserer Tochter, der Cairful GmbH, Träger und Akteure aus der Altenpflege und dem Gesundheitswesen dabei unterstützen, dass Hilfe schnell und unbürokratisch dort ankommt, wo sie benötigt wird. „HELFEN!“ ist eine kostenlose Hilfsaktion, die Einrichtungen, Verbände oder auch Kommunen unterstützt, Helfer entsprechend ihrer Standorte und Qualifikationen dahin zu vermitteln, wo sie gebraucht werden.

Warum „HELFEN!“?

Die Corona-Krise stellt uns täglich vor neue Herausforderungen: in der Altenpflege ebenso wie im Gesundheitswesen und in unserem sozialen Zusammenleben. Unterstützung wird an vielen Stellen benötigt. Sei es bei der Betreuung und Versorgung älterer oder isolierter Menschen, denen Helfer Lebensmittel oder Medikamente an die Haustüre liefern, oder bei der Organisation von Unterstützungsdiensten in Einrichtungen, die vor dem Hintergrund der Krise nicht zwingend von Fachpersonal ausgeführt werden müssen.

Kostenlose Online-Plattform

„HELFEN!“ soll Leistungserbringer entlasten und sie dabei unterstützen, Helfer effizient zu organisieren. Die Frage beispielsweise für einen Ehrenamtler, wo seine Hilfe konkret benötigt wird, lässt sich mithilfe der Online-Software auch in großen Organisationsstrukturen dezentral in Sekunden passgenau beantworten. Alle Nutzer haben die Möglichkeit, das Werkzeug auf ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen – damit Hilfe in jedem Fall einfach ankommt. Die Software erfasst Hilfsbedarfe und Anforderungen der Einrichtungen beziehungsweise Organisationen sowie die Fähigkeiten, Qualifikationen und Standorte der Helfer. „HELFEN!“ verwaltet übersichtlich alle Informationen und hilft, für alle Helfer die passenden Einsatzorte zu finden.

Partner des Gesundheitswesens

Die Cairful GmbH entwickelt erfolgreich prozesssteuernde Software für die Altenpflege, die das Pflegepersonal entlastet. Grundlage des neuen, Cloud-basierten-Web-Services ist ein digitales Werkzeug für die Steuerung des Personaleinsatzes, das Cairful für die gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH entwickelt hat. Sowohl Cairful als auch gepe haben als langjährige Partner des Gesundheitswesens tiefes Verständnis für die Prozessstrukturen in Einrichtungen der Altenpflege und Krankenhäusern.

Hier gibt es mehr Infos: www.cairful.com/aktion-helfen/


 

Systemrelevant – nicht nur in der Krise

Düren. Mit Reinigung, Hygiene und Sauberkeit kennen wir uns aus. Wie wichtig das Gebäudereiniger-Handwerk ist, zeigt sich gerade in der Corona-Krise. Unsere Reinigungskräfte kämpfen jeden Tag zusammen mit anderen systemrelevanten Berufsgruppen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage bestätigt, dass die Bedeutung unserer wichtigen Arbeit auch verstärkt ins Bewusstsein vieler Bürgerinnen und Bürger rückt. 96 Prozent der Befragten halten das Gebäudereiniger-Handwerk in der Krise für relevant.

Forsa-Umfrage

Die Umfrage hat der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks in Auftrag gegeben. Mit knapp 700.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Gebäudereinigung das beschäftigungsstärkste Handwerk Deutschlands. Insgesamt 96 Prozent der Befragten halten die Arbeit der Gebäudereinigung in der aktuellen Corona-Krise für sehr wichtig (67 Prozent) beziehungsweise wichtig (29 Prozent). Weniger wichtig beziehungsweise unwichtig sagen lediglich 3 Prozent.

„Höhere Wertschätzung“

Jüngere Befragte vergeben vergleichsweise häufiger einen Spitzenwert: 78 Prozent der 18-29-Jährigen halten die Gebäudereinigung für sehr wichtig (30-44 Jahre: 60 Prozent, 45-59 Jahre: 69 Prozent, 60 Jahre und älter: 66 Prozent). „In ‚normalen‘ Zeiten wird das Ergebnis unserer Arbeit häufig nicht richtig wahrgenommen. Jetzt erfahren wir eine deutlich höhere Wertschätzung für unser Handwerk – und das ist richtig so“, bewertet gepe Geschäftsführer Erich Peterhoff die Umfrage-Ergebnisse: Jeder Vierte (26 Prozent) hält die Gebäudereinigung im Zuge der Corona-Krise für wichtiger als zuvor.

Rahmentarifvertrag allgemeinverbindlich

Düren. Gleiche Regeln für alle Spieler: Der Rahmentarifvertrag im Gebäudereiniger-Handwerk wurde Ende Februar rückwirkend zum 1. Januar 2020 von der Tarifkommission im Bundesarbeitsministerium allgemeinverbindlich erklärt. Damit gilt der bereits im vergangenen Jahr zwischen dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks und der IG Bau ausgehandelte Rahmentarifvertrag für alle Unternehmen und Beschäftigten, auch wenn sie nicht Mitglied im Innungsverband beziehungsweise der IG Bau sind. Im Rahmentarifvertrag wird unter anderen der Urlaubsanspruch der Arbeitnehmer/Innen geregelt.

Sicherheit für Arbeitnehmer

„Wir begrüßen diese Entscheidung der Tarifkommission. Der Ende 2019 verhandelte und von allen Seiten getragene Rahmentarifvertrag schafft gleiche und faire Rahmenbedingen für den Wettbewerb“, sagt Erich B. Peterhoff, Geschäftsführer der gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH. „Die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit schafft Sicherheit für Arbeitgeber ebenso wie für Arbeitnehmer“, fügt Geschäftsführerin Antja Schulz hinzu.

Soziale Verantwortung übernehmen

Als Familienunternehmen steht gepe PETERHOFF seit Jahrzehnten für faire Arbeitsbedingungen sowie fairen Wettbewerb und übernimmt soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Peterhoff Gruppe hat auch nach dem Auslaufen des Rahmentarifvertrags zum 31. Juli 2019 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichbehandelt und in den drei Monaten, in denen es keinen gültigen Rahmentarifvertrag gab, bewusst und freiwillig zugunsten der Mitarbeiter die Regelungen des alten Vertrages angewendet.

Nach einer bereits erfolgten Steigerung der Tariflöhne zum 1. Januar 2020 werden ab Dezember die Löhne in Ost und West angeglichen. Der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn in der untersten Lohngruppe liegt dann bundesweit bei 10,80 Euro. Das Gebäudereiniger-Handwerk gehört damit zu den ersten Handwerksbranchen, die die Angleichung von West- und Ostlöhnen vollziehen. Die Tariflöhne setzen sich weiterhin vom allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ab, der aktuell bei 9,35 Euro liegt. (sj)

Ausbildungsbeste: Jessica Beraneks Weg zu gepe

München. Der Zufall hat Jessica Beranek in die Gebäudereinigung geführt. Auf der Suche nach einem Arbeitsplatz „stolperte“ die 31-Jährige vor vier Jahren über eine Stellenanzeige und startete als sogenannte Quereinsteigerin ohne Vorkenntnisse bei gepe. Das ist keine Seltenheit, schließlich vermitteln wir vielen Berufseinsteigern in Schulungen die Grundlagen der Reinigungstechnik und machen sie fit für den Job. Nicht alltäglich ist, dass Kolleginnen und Kollegen neben ihren Aufgaben eine Ausbildung im Gebäudereinigerhandwerk beginnen – und diese als Klassenbeste in Theorie und Praxis abschließen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! Wir haben uns mit der Gesellin aus Augsburg über ihren Weg ins Handwerk unterhalten.

 

Hochglanz oder Schmuddel-Ecke – wie steht es um das Image der Gebäudereinigung?

Beranek: Das Image der Gebäudereinigung ist in meinen Augen eher schlecht. Die meisten Menschen sind immer noch der Ansicht, dass wir nur irgendwelche Putzfrauen sind, die ein bisschen Dreck wegmachen. Dass wir aber sehr viel mehr leisten, ist ihnen oft nicht bewusst. Nur wenige Menschen kennen den Beruf Gebäudereiniger in Gänze.

 

Sie hatten bereits eine Ausbildung zur Hauswirtschaftsleitung in ihrer Tasche. Wie war die Reaktion in Ihrem persönlichen Umfeld, als Sie beschlossen haben, in der Gebäudereinigung zu arbeiten?

Beranek: In meiner Familie wurde ich erst belächelt. Nachdem ich aber meinen Gesellenbrief und damit meine zweite Ausbildung ableget hatte und mich auch weiter fortbilden möchte, wird mir nun sehr großer Respekt entgegengebracht.

 

Wie kamen Sie zu gepe?

Beranek: Ich brauchte eine sozialversicherungspflichtige Anstellung. Dabei wollte ich eigentlich nie in die Reinigung, denn auch ich hatte früher Vorurteile. Das änderte sich ziemlich schnell, nachdem ich anfing, selbst als Reinigungskraft zu arbeiten.

 

Wie sehen Ihre Erfahrungen mit dem Familienunternehmen gepe aus?

Beranek: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle immer versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen. Wir sind füreinander da. Ich bin zwar alleine in Augsburg als Objektleiterin eingesetzt, kann mich aber darauf verlassen, dass ich bei Bedarf Unterstützung von meinen Kollegen und meinem Chef Herrn Schmidt bekomme.

 

„Ich liebe meinen Job“

 

Gehen Sie morgens gerne zur Arbeit?

Beranek: Ich liebe meinen Job. Ich liebe es, körperlich hart zu arbeiten, aber auch geistig gefordert zu werden. Ich bin noch am Anfang meiner Entwicklung und Erfahrung im Bereich der Gebäudereinigung, bin mir aber sicher, dass ich mit der Unterstützung der Firma und mit wachsender Erfahrung im Alltag noch viel lernen kann und weiterkomme.

 

Welche Dinge würden Sie gerne verändern?

Beranek: Ich wünsche mir mehr Digitalisierung weniger Papierkram. Das verkürzt die Bearbeitungszeit und verhindert Verluste auf dem Postweg. Zweitens wünsche ich mir einen regelmäßigeren Austausch untereinander – auch mit den Kollegen auch aus anderen Regionen.

 

Wie stressig war das Zusammenspiel von Beruf, Ausbildung und Berufsschule?

Beranek: Da ich zweimal die Woche freitags und samstags in die Schule musste und alleinerziehende Mutter bin, war es schon recht stressig, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ich konnte mich immer auf die Unterstützung von Freunden und Familie und auch auf meinem Chef verlassen.

 

Hatten Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, die Ausbildung hinzuschmeißen?

Beranek: Auch ich hatte Momente, in denen ich dachte, ich schaffe das alles nicht. Aber ich wurde immer wieder motiviert und angetrieben von meinem eigenen Ehrgeiz und den Menschen, die mich die ganze Zeit über unterstützt haben.

 

Welche Tipps können Sie Azubis oder Quereinsteigern mit auf den Weg geben?

Beranek: Wenn ihr etwas wollt, dann reißt euch zusammen, setzt euch auf euren Hintern und lernt, soviel ihr könnt. Habt aber immer Spaß an der Sache. Ihr seid nicht alleine auf der Welt. Setzt euch mit Kollegen zusammen, tauscht euer Wissen aus. Wenn ihr euch gegenseitig helft, schafft ihr auch die Prüfung. Aber nehmt die Ausbildung nicht auf die leichte Schulter, denn so einfach ist es nicht.

 

Was sollte man mitbringen, um in der Gebäudereinigung Erfolg zu haben?

Beranek: Leidenschaft am Beruf, einen guten Umgang mit Menschen und ein gewisses Verantwortungsgefühl gegen über seiner Firma, den Kollegen und sich selbst.

 

Wie geht es weiter? Kommt die Meisterschule?

Beranek: Ich habe schon das Ziel, den Meister abzulegen. Da dies aber ein recht kostspieliges und zeitaufwendiges Unterfangen ist, habe ich mir vorab überlegt, den Ausbildungsschein zu machen. Denn das ist meine größte Leidenschaft: Anderen etwas beizubringen, so wie mir selbst von sehr wichtigen Menschen in meinem beruflichen Umfeld etwas beigebracht wurde.

Spende für Kinder- und Jugendarbeit

Gemeinsam Gutes tun

Das Gelände der gepe Zentrale wurde zum Spiel- und Feierplatz: Die Geschäftsführung hatte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien aus der Region zum Hoffest eingeladen. Unterstützt von Lieferanten und Partnern fand eine Tombola statt, bei der Jörg Chrisanth den Hauptpreis abgestaubt hat: einen Weber-Gasgrill. gepe Glücksfee Karin Czaikowski, die die Tombola organisiert hatte, überreichte den Hauptpreis an den Kollegen.

Selbstverständlich ist der Erlös der Aktion für einen guten Zweck bestimmt. Die Kolleginnen und Kollegen spendeten 1200 Euro, der Betrag wurde von Geschäftsführer Erich Peterhoff auf 1500 Euro „aufgerundet“. „Ich freue mich, dass wir Projekte des Sozialwerk Dürener Christen und des Sozialdienstes katholischer Frauen unterstützen können“, erklärte Erich Peterhoff. Beide Vereine erhalten jeweils 750 Euro.

Schwimmen lernen

Der Sozialdienst katholischer Frauen betreut im Kreis Düren über 1600 Kinder pro Tag in „Offenen Ganztagsschulen“. Dort erleben die Mitarbeiter immer wieder, dass die Kinder zum Teil keine Schwimm-Erfahrung haben. An einigen Schulen liegt die Zahl der Nichtschwimmer bei über 80 Prozent. Die Spende soll einen Beitrag leisten, Schwimmkurse zu organisieren.

Perspektiven entwickeln

Das Sozialwerk Dürener Christen bekommt Unterstützung für ein Projekt, das Kinder und Jugendliche im Fokus hat, die unter Wohnungslosigkeit und Hunger leiden. In den Jugendberatungsstellen werden die Pädagogen immer wieder auf  Jugendliche aufmerksam, die den (emotionalen) Bezug zum Elternhaus verloren haben. Sie übernachten mal hier mal da, solange es geht bei Freunden  oder einfach unter einer Brücke. Erschreckend ist, dass die betreffenden Jugendlichen ohne Anbindung ans Elternhaus immer jünger werden, teilweise schon mit 13 oder 14 Jahren im persönlichen und gesellschaftlichen Abseits gelandet sind.

Die Beratungsstellen des Sozialwerks möchten Notpakete vorhalten, bestehend aus einem Schlafsack, einer Isomatte und einem Gutschein für Nahrungsmittel im Supermarkt. Der gemeinsame Einkauf schafft Vertrauen und ist meist ein „Türöffner“ für eine längerfristige Beratung, deren Ziel immer die persönliche Stabilisierung und die Entwicklung von Perspektiven ist.

Über gepe

Als bundesweit tätiger Spezialist für die Bereiche Gebäudemanagement, Gebäudereinigung, Sicherheitsdienste und Verpflegung gehört die Dürener gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH zu  den Marktführern der Branche. Mehr als 7000 Menschen sind täglich für unsere Kunden in allen Bundesländern im Einsatz. Wir betreuen mehr als 1900 Kundenstandorte in der Gebäudereinigung, im Gebäudemanagement und in den Sicherheitsdiensten.

Unsere neue gepe Homepage ist online

Neues Design, neue Inhalte

Aufgeräumt, übersichtlich und informativ: So präsentiert sich die gepe Gebäudedienste Peterhoff GmbH auf ihrer neuen Homepage. Als bundesweit tätiges Familienunternehmen aus Düren haben wir in den vergangenen Wochen den Webauftritt neu gedacht. Zum frischen Design aus der Kreativ-Manufaktur Studiopro gesellt sich eine persönliche Ansprache der Besucher. Wir sehen unsere Seite als Plattform für Kunden, potenzielle Auftraggeber und Mitarbeiter ebenso wie für Berufsanfänger, Schüler, Fachkräfte und Quereinsteiger auf Jobsuche.

Karriereportal

Statt Masse setzen wir auf Klasse. Zu allen zentralen Unternehmensbereichen gibt es klar strukturierte Seiten mit verständlichen Informationen, Services und Kontaktdaten. Eine zentrale Schnittstelle für potenzielle neue Mitarbeiter ist unser neues gepe-Karriereportal. Wir informieren über die Vielfalt der Berufsbilder bei gepe, unsere Ausbildungsberufe und die vielen Möglichkeiten, die sich Fachkräften und ungelernten Arbeitssuchenden als Quereinsteiger bieten. Mit nur wenigen Klicks werden zudem alle bundesweit verfügbaren offenen Stellen angezeigt. Wer möchte, kann sich online unkompliziert bewerben.

Die Reise geht weiter

Fotograf Alexander Babic hat unsere Kolleginnen und Kollegen für die neue Homepage in Szene gesetzt. Selbstverständlich sind Mitglieder der gepe-Familie, die dem Unternehmen ein sympathisches und authentisches Gesicht verleihen. Mit dem Start der neuen Homepage ist ein erster Meilenstein erreicht, doch die Reise für gepe geht weiter. Schritt für Schritt soll das neue Design konsequent in alle Bereiche des Unternehmens getragen werden – von der Angebotsgestaltung über den Facebook-Auftritt bis zur Visitenkarte. Unser Mitarbeitermagazin „gepe’chen“ erscheint im Juli bereits zum dritten Mal im neuen Look. Geplant ist auch eine stärkere Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Online-Auftritte von gepe in Form eines Blogs.

„Mit dem neuen Design der Homepage kann ich mich voll identifizieren. Wir wollen den Besuchern unserer Seite einen modernen Auftritt bieten, in dem sie sich schnell zurechtfinden und der sie anspricht“, bilanziert Erich Peterhoff, geschäftsführender Gesellschafter der Peterhoff Gruppe. „Ich glaube, das ist allen Beteiligten hervorragend gelungen“, bedankt er sich für die Entwicklung und Umsetzung des neuen Webauftritts.

 

Über gepe

Als bundesweit tätiger Spezialist für die Bereiche Gebäudemanagement, Gebäudereinigung, Sicherheitsdienste und Verpflegung gehört die Dürener gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH zu  den Marktführern der Branche. Mehr als 7000 Menschen sind täglich für unsere Kunden in allen Bundesländern im Einsatz. Wir betreuen mehr als 1900 Kundenstandorte in der Gebäudereinigung, im Gebäudemanagement und in den Sicherheitsdiensten.

Im Einsatz für die gute Sache

Sportlich, sportlich: Unsere Kolleginnen und Kollegen haben zwei Mal für den guten Zweck geschwitzt. Simone Porschen, Mira Neubauer, Stephan Johnen, Lilli Marko, Sandra Davies, Georg Förster, Thomas Ewert, Johannes Reinartz, Svetlana Grisar, Johanna Schulz, Thomas Jakobs und Frank Nolden und Vera Randerath gingen beim Dürener Peter-und-Paul-Lauf an den Start.

Hunderte Läuferinnen und Läufer drehten auf dem Sportplatz des Dürener Turnvereins ihre Runden, um Initiator Peter Borsdorff und seine Aktion „Running for kids“ zu unterstützen. Für jede gelaufene Runde hatten Sponsoren einen Geldbetrag gespendet, der für die Arbeit und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Notsituationen bestimmt ist. Nach Abschluss des Laufes überreichte Peter Borsdorff Schecks in Höhe von fast 40.000 Euro für den guten Zweck.

Bei tropischen Temperaturen gingen unsere Fußballer an den Start. Sascha Kirschstein, Christopher Frings, Riccardo Masone, Marco Haupt, Daniel Dressen, Pierre Fromm und Daniel Kimmel verpassten nach zwei Siegen in der Vorrunde nur knapp die Finalspiele des 4. Benefiz-Fußballturnier des Bauvereins. Der Erlös des Turniers wird dem Verein „Freunde und Förderer der Kinderklinik und der Sozialpädiatrie“ des St.-Marien-Hospitals Birkesdorf gespendet.

Wir freuen uns, dass sich die gepe-Familie in ihrer Freizeit für die Unterstützung anderer Menschen einsetzt. Das war eine tolle Leistung, weiter so!

Fensterreinigen

Mission „streifenfrei“

Unser Chef übernimmt den Frühjahrsputz bei Heidi Weber. Der Chef kommt zum Frühjahrsputz – so etwas gibt es nur bei gepe. Dabei war es Zufall, dass gerade unsere Objektleiterin Heidi Weber Besuch von Geschäftsführer Erich Peterhoff erhielt. Hunderte Menschen hatten schließlich Ende 2018 beim gepe Adventskalender mitgemacht und auf eine professionelle Fensterreinigung als Hauptpreis gehofft. Bei der Auslosung an Heiligabend zog Erich Peterhoff dann die Gewinnerin „Heidi gibtesauchnicht“. Hinter diesem Facebook-Nutzernamen verbarg sich unsere Kollegin Heidi Weber.

Vor Ostern war es soweit: In voller Arbeitsmontur erschien Erich Peterhoff an einem Samstagmorgen als Glasreiniger. Was er nicht wusste: Heidi Weber hatte eine Jury zur Qualitätssicherung eingeladen, zu der neben Tochter Tatjana auch die gepe Kolleginnen Sabine Hartzheim, Sabine Böbel und Sandra Davies gehörten. Der Chef hatte ebenfalls keine Ahnung, dass der gut aufgelegten Gruppe von gepe auch ein kleines Sektfrühstück serviert wurde. Weil die gepe Familie aber zusammenhält, durfte Herr Peterhoff nach den ersten Fensterscheiben eine kleine Pause einlegen und mit den Damen anstoßen und frühstücken.
Unter den kritischen Blicken der fachkundigen Kolleginnen ging es nach dieser Erfrischung weiter von Raum zu Raum, wo Erich Peterhoff nicht nur die Fenster professionell reinigte, sondern auch eine gute Figur machte. Alle Daumen hoch – mit dieser Bewertung der Jury wurde er ins verdiente Wochenende entlassen.