Ergänzung im Rhein-Main Gebiet

Gemeinsam in der Rhein-Main-Region noch mehr bewegen

Unsere Aktivitäten im Rhein-Main-Gebiet werden seit einiger Zeit ergänzt durch den Erwerb der Hoffmann Service GmbH & Co. KG aus Wiesbaden. Zukünftig sollen beide Teams gemeinsam in der Region noch mehr bewegen können. 490 Kolleginnen und Kollegen konnten wir so seit dem Jahresbeginn in unserer Firmengruppe begrüßen. Insgesamt dürfen wir jetzt auf eine Personalstärke von 850 Mitarbeitern in der Region bauen. So werden wir gemeinsam noch schlagfertiger und flexibler.

Im Rhein-Main Gebiet ist gepe schon seit den 1980er Jahren mit einer Niederlassung vertreten. Ursprünglich lange in Mainz beheimatet, erfolgte 2016 der Umzug von Rheinland-Pfalz in die nahe gelegene Landeshauptstadt Hessens. Bereits im Jahr 1953 gründete Alwin Hoffmann in Wiesbaden die damalige „Hoffmann KG Glas- und Gebäudereinigung“. 1968 übernahm Hans-Dieter Hanisch die Geschäftsanteile und baute das Unternehmen in den folgenden Jahren zu einem etablierten Gebäudedienstleister aus. 1987 übernahm schließlich dann Sohn Frank als geschäftsführender Gesellschafter die Geschicke bei „Hoffmann“. Ihm lagen vor allem die Kundennähe und die gute Ausbildung seiner Mitarbeiter am Herzen. Verlässlichkeit steht für Frank Hanisch ganz oben auf der „Liste der Tugenden“. Davon konnten sich unsere Geschäftsführer Antja Schulz und Erich Peterhoff im Rahmen des Erwerbsprozesses persönlich überzeugen. Frank Hanisch wird weiterhin die Gesellschaft als Betriebsleiter führen. Alle Kunden behalten ihre Ansprechpartner und die Kollegen vor Ort.Auch die Führungsebene freut sich auf die neue Perspektive. Der kaufmännische Leiter, Gero Kühner, Bereichsleiter und Gebäudereinigermeister Marius Klein sowie Marvin Hanisch als Vertreter der dritten Generation der Unternehmerfamilie (ebenfalls Gebäudereinigermeister) sehen weiterhin ihre berufliche Zukunft in diesem neuen Umfeld und in der Peterhoff-Gruppe.

Frank Hanisch erläutert: „Ich freue mich, das Unternehmen in so gute Hände übergeben zu dürfen und dass ich den Übergangsprozess noch persönlich begleiten darf.“ Marvin Hanisch ergänzt: „Für mich bedeutet die Entwicklung eine andere Perspektive und birgt neue Möglichkeiten für die Zukunft. Ich freue mich darauf, den Prozess und die Entwicklung in der Region mit voranzutreiben.“

In den kommenden Jahren sollen dann schließlich die Teams auch gemeinsame Räumlichkeiten beziehen. So werden Schritt für Schritt auch Synergien gemeinsam gehoben und noch aktiver in den Vertrieb investiert.

Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und heißen das gesamte Team herzlich willkommen.

gepe hilft

Eine Woche ist vergangen und wir sind immer noch fassungslos. Mit großer Betroffenheit und Anteilnahme verfolgen wir täglich die schockierenden Bilder der Hochwasserkatastrophe in unserer Region und anderen Teilen Deutschlands. Quasi in Düren „vor der Haustüre“ ist die Situation in Gemeinden und Städten, aber auch in vielen Betrieben katastrophal. Teilweise sind die gepe Kolleginnen und Kollegen selbst betroffen oder packen für gepe mit bei den Aufräumarbeiten an. Für manche trifft sogar beides zu.

Der Zeitungsverlag Aachen hat ein Spendenkonto* für die Hilfe der betroffenen Menschen in unserer Region eröffnet. Wer sich nicht schon anderweitig engagiert hat und es gezielt noch tun möchte, findet dort die richtige Adresse.

Wir haben als Unternehmen bereits auf dieses Konto gespendet, werden aber den Betrag, der mit Ihrer Hilfe zusammen kommt nochmal verdoppeln. Wer möchte, einfach „gepe hilft“ in den Verwendungszweck schreiben, sowie den Namen und Adresse für die Spendenbescheinigung.

Danke für Ihre Unterstützung.

*Hier noch die Webseite zum Spendenkonto: https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/menschen-helfen-menschen-spenden-fuer-hochwasser-opfer_aid-61664267?fbclid=IwAR0X6QBPMzly6TwKjj2MP1mJQTDsGRHb4tEovtmBxDYL06_6QBAxFOMs1e4

AACHENER-ZEITUNG.DE – Hilfswerk unserer Zeitung: „Menschen helfen Menschen“ hilft Flutopfern

Keine Frage der Generation

Von der Großmutter bis zu den Enkelkindern: Familie Macko im Familienunternehmen

Als Familienunternehmen sind wir stolz, dass mit Erich Peterhoff die dritte Generation der Gründerfamilie die Geschicke von gepe lenkt. Auf eine Generation mehr im Dienste des Unternehmens bringt es aber die Familie Macko aus dem Heinsberger Land. Großmutter Christel war bereits in den 80er Jahren als Reinigungskraft in Oberbruch tätig, als Marita Macko vor 31 Jahren als Tagesfrau im Industriepark Heinsberg den Kasack mit gepe Logo überwarf. Der älteste Sohn Markus ist heute Regionalleiter in der FM-Abteilung, der jüngste Sohn Dennis Bereichsleiter in der Gebäudereinigung. Und mit Celina und Lukas traten auch die Kinder von Markus Macko und damit die vierte Generation in die Fußstapfen von Vater, Onkel, Großmutter und Urgroßmutter. Die Schüler helfen als Reinigungskräfte bei einem großen Kunden aus der Industrie aus – und verdienen sich etwas zum Taschengeld hinzu.

„Als ich im Industriepark als Tagesfrau anfing, habe ich abends gedacht: Hier wirst du nicht alt“, erinnert sich Marita Macko an ihren ersten Arbeitstag bei gepe und muss lachen. „Ich war allein mit 40 Männern in der Kantine.“ Doch die junge Mutter verschaffte sich schnell Respekt in einer von Männern dominierten Umgebung, kam mit allen super zurecht – und blieb deutlich mehr als einen Arbeitstag. Mittlerweile ist Marita Macko in ihrem 31. Jahr bei gepe. Eine Grundvoraussetzung für die Arbeit ist, dass sie einem Spaß macht. Oder mit dem Worten der erfahrenen Kollegin gesagt: „Ich mag es, abends zu sehen, was ich den Tag über alles geschafft habe.“

„Kein Tag ist wie der andere“, weiß die Jubilarin. Auf den ersten Blick mag die Tätigkeit die gleiche sein, aber schon der Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen und den Kunden ist ein Garant für Abwechslung. Marita Macko: „Damals gab es noch 7000 Mitarbeiter im Industriepark. Langweilig wurde es nie.“ Vor allem nicht, da die gewissenhafte Reinigungskraft nicht nur mit den Kunden gut klarkam, sondern auch ihre Arbeit so gut erledigte, dass sie zunächst zur Vorarbeiterin und später zur Objekt- und Bereichsleiterin aufstieg. „Ich hatte mit Frau Dorn, Herrn Müller und Herrn Alisch immer Vorgesetzte, dich mich gefördert und unterstützt haben“, bedankt sich Marita Macko für die Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung.

Von den eigenen guten Erfahrungen will sie auch andere profitieren lassen. „Wir besprechen alles. Nur wer versteht, was zu tun ist, kann die Aufgaben auch umsetzen. Mir ist es ganz wichtig, den Mitarbeitern zu erklären, welche Methoden wir anwenden“, sagt Maria Macko. Eine gute und gründliche Einarbeitung ist das A und O. Dafür nimmt sich die Chefin auch heute noch Zeit, darauf legt sie auch bei ihren Führungskräften im Team Wert. Nach wie vor ist sie gerne im Tagesgeschäft dabei, packt bei Grundreinigungen mit an.

Dass ihre Kinder ebenfalls in der Gebäudereinigung Fuß gefasst haben, war vielleicht ein Zufall. Doch es wundert Marita Macko nicht, halfen ihre Söhne doch bereits nach der Schule am Wochenende schon einmal aus. Auch sie blieben an Bord, stellten sich neuen Herausforderungen. „Vielen Kunden ist bewusst, was unsere Leute jeden Tag leisten“, bilanziert Marita Macko. Gerade in der Pandemie zeige sich, welche Rolle die Reinigung für die Hygiene spielt.. Dem gegenüber stehe der Trend, gerade bei der Reinigung zu sparen. „Diese Dienstleistung hat eine höhere Wertschätzung verdient“, ist Marita Macko überzeugt.
Dass Sie voraussichtlich im kommenden Jahr in Ruhestand gehen wird, ist zunächst einmal noch weit entfernt. Aber einen Wunsch hat sie schon heute: Einmal einen richtigen Urlaub machen. „Als die Kinder kleiner waren, war dies nicht möglich. Jetzt bin ich aber mal dran“, sagt die 66-Jährige augenzwinkernd.

Digitaler Berufsorientierungstag an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

gepe stellt sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler

Den Abschluss in der Tasche – was kommt danach? Die Frage, welchen Weg Schülerinnen und Schüler nach Ende der Schulzeit einschlagen, gehört wohl zu den spannendsten und wichtigsten überhaupt. Schließlich werden hier die Weichen für die eigene berufliche Zukunft gestellt. Umso wichtiger ist es, auch mitten in der COVID-19-Pandemie Schülerinnen und Schülern frühzeitig einen Blick in die Welt des Berufsalltags zu ermöglichen, damit sie möglichst viele Unternehmen und Einstiegsmöglichkeiten schon vor ihrem Abschluss kennenlernen.

„Wir haben sehr gerne die digitale Berufsorientierung der Heinrich-Böll-Gesamtschule unterstützt und Schülerinnen und Schüler zu einem virtuellen Betriebsrundgang eingeladen“, erklärt Erich Peterhoff, geschäftsführender Gesellschafter der gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH. Gepe gehört zu den Partnern der Heinrich-Böll-Gesamtschule im Rahmen des Kooperationsnetzes Unternehmen der Region und Schulen (KURS) der Bezirksregierung Köln. An der virtuellen Karrieremesse hatten sich neben gepe auch die Sparkasse Düren, die Debeka, die Agentur für Arbeit, Westnetz, die Ausbildungsbotschafter der IHK, Stadt und Kreis Düren, das Nelly-Pütz-Berufskolleg, das Berufskolleg für Technik und die Firma Schoellershammer beteiligt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten aus 16 Angeboten auswählen und an drei verschiedenen Meetings teilnehmen, die ganz unterschiedlich gestaltet waren. Bei gepe standen vor allem die Auszubildenden selbst im Mittelpunkt des Interesses, die den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort standen und Einblicke in ihre ganz unterschiedliche Arbeit und den Alltag in einem bundesweit tätigen Familienunternehmen vermittelten. Auch die Ausbildungsleiter und Firmenchef Erich Peterhoff konnten mit Fragen gelöchert werden. gepe bildet neben Gebäudereinigern auch Kaufleute für Büromanagement und Fachkräfte für Schutz und Sicherheit aus. Erfahren Sie hier mehr über unser Ausbildungsangebot.

Erich Peterhoff: „Wir haben für uns beschlossen, auch in der Krise auszubilden und jungen Menschen eine Chance zu geben, in vielseitigen Berufen Fuß zu fassen.“ Es wurden sogar zusätzliche Plätze geschaffen, um jungen Leuten, die mitten in der Ausbildung stecken, diese aber nicht mehr in ihrem Betrieb weiterführen können, eine Perspektive zu bieten. Seit mehreren Wochen schon experimentiert gepe mit neuen, digitalen Formaten von Karrieremessen, Berufsorientierung und Telefon-Speed-Datings. Die ersten Erfahrungen sind durchweg gut. „Wir mussten selbst manchmal die Schulbank drücken und uns mit der Technik vertraut machen. Und nicht jedes Format funktioniert auf Anhieb reibungslos. Aber wir gehen diesen Weg gerne mit, damit Schülerinnen und Schüler nicht vor verschlossenen Türen stehen“, sagt Erich Peterhoff. Die Corona-Krise dürfe keine Bildungs- und Zukunftskrise der nächsten Generation werden.

Praktikum - gepe Gebäudedienste Peterhoff GmbH

Schule zu Ende, Abschluss in der Tasche – und jetzt!?

Wir bei gepe bilden in vielen spannenden Berufen aus und freuen uns, dich kennenzulernen.

Eine Chance dazu gibt es am Dienstag, 16. März. Wir sind bei der Online-Ausbildungsmesse talentine 2021 dabei und stellen dir die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in einem bundesweit tätigen Familienunternehmen vor.

Schalte um 11:20 Uhr zum Livestream auf www.talentine.io und schau dir das Interview mit unserem Geschäftsführer Erich Peterhoff an. Im Anschluss dazu kannst du direkt um 11:40 Uhr über den Link https://zoom.us/my/azubi.ac.qa zu uns in die Videokonferenz kommen und uns persönlich kennenlernen. Den Link findest du am Eventtag auch auf der Eventseite unter Programm.

Solltest du es um diese Uhrzeit nicht schaffen, kannst du uns natürlich auch gern zwischen 14:30 und 16:30 Uhr in unserem Chat besuchen. Den Zugang dazu findest du über den Button auf unserem Austellerprofil auf talentine.io!

Alle weiteren Informationen findest du hier.

Tarifabschluss: „Positive Entwicklung für unsere Mitarbeiter“

Düren. „Das ist ein gutes Signal an die Branche und eine positive Entwicklung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, begrüßt gepe Geschäftsführer Erich Peterhoff den Tarifabschluss im Gebäudereiniger-Handwerk. Am Mittwochmorgen hatten sich die Vertreter des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) und der IG Bau in der vierten Tarifrunde geeinigt. Der Branchenmindestlohn steigt ab 2021 auf 11,11 Euro (+2,9 %), ab 2022 auf 11,55 Euro (+3,9 %), ab 2023 auf 12 Euro (+3,9 %). Bereits im vorherigen Tarifabschluss festgelegt war die Angleichung der Branchenmindestlöhne in Ost und West im Dezember auf 10,80 Euro.

Spürbares Plus auf dem Lohnzettel

„Wie wichtig eine professionelle Reinigung ist, zeigt sich besonders in der Corona-Pandemie. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit Monaten tolle Arbeit in unseren Objekten wie zum Beispiel Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen, Industriebetrieben und Büros“, unterstreicht Geschäftsführerin Antja Schulz. Der Abschluss sorge für ein spürbares Plus auf dem Lohnzettel. Erich Peterhoff: „Unsere Branche bietet gerade Quer- und Seiteneinsteigern sowie ungelernten Mitarbeitern gute Chancen. Mit dem deutlich steigenden Mindestlohn steigt auch die Attraktivität des Gebäudereinigungshandwerks.“

Abschluss mit Augenmaß

Von einem „Tarifabschluss mit Augenmaß“ spricht Geschäftsführerin Antja Schulz. Nicht zuletzt, weil mitten in der Corona-Krise die Erhöhung des Branchenmindestlohns mit 2,9 Prozent unter den Erhöhungen 2022 und 2023 liegt. „Wir konnten trotz der massiven Auswirkungen der Pandemie und des ersten Lockdowns auf die deutsche Wirtschaft nahezu alle Arbeitsplätze sichern und mussten nur vereinzelt auf das Instrument der Kurzarbeit setzen, um auch diese Arbeitsplätze zu retten“, erklärt Antja Schulz. Auch wenn gepe nur sehr wenige Kunden in stark betroffenen Branchen wie Flughäfen, Messen und im Veranstaltungsbereich betreut, bleibt die allgemeine Situation herausfordernd. Unklar ist beispielsweise, welche Auswirkungen der zweite (Mini-)Lockdown haben wird. „Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um Lösungen im Sinne aller Mitarbeiter zu finden“, betont Erich Peterhoff.

Der nun vorliegende Tarifabschluss mit langer Laufzeit und einem konstanten Lohnzuwachs schafft Planungssicherheit für Unternehmen und Auftraggeber gleichermaßen. Erich Peterhoff: „Wir suchen in den kommenden Tagen und Wochen den Kontakt zu unseren Kunden, um mit ihnen die Umsetzung des Tarifvertrages zu besprechen. Wir gehen davon aus, dass der Lohntarifvertrag von der Tarifkommission im Bundesarbeitsministerium allgemeinverbindlich erklärt wird, damit für alle Unternehmen und Beschäftigten die gleichen Regeln gelten und auch außerhalb von gepe alle Reinigungskräfte vom neuem Abschluss profitieren können.“

Die erste Sprosse auf der Karriereleiter

gepe bildet auch während der COVID-19-Krise aus

Die COVID-19-Pandemie stellt uns beruflich wie privat beinahe täglich vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen auch oder gerade besonders in schwierigen Zeiten eine berufliche Perspektive zu bieten. Als inhabergeführtes Familienunternehmen in dritter Generation nimmt die gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst – und bildet weiterhin aus. Schließlich geht es nicht nur um die berufliche Zukunft junger Leute, sondern auch um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, denn die Corona-Krise wird den Fachkräftemangel auf mittlere und lange Sicht nur verschärfen.

„Besonders freut es mich, dass wir in diesem Jahr wieder zwei angehende Gebäudereiniger an unserem Dürener Firmensitz ausbilden können“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Erich Peterhoff. Im vergangenen Jahr ist es gepe leider nicht gelungen, einen Ausbildungsvertrag in der gewerblichen Ausbildung abzuschließen. Ganz anders sieht die Lage bei den angehenden Kaufleuten für Büromanagement aus, wo es keine Nachwuchssorgen gibt.

Ob es am Ruf der Gebäudereinigung liegt, dass die Zahl der Bewerber in den vergangenen Jahren eher rückläufig war? „Eine Ausbildung im Gebäudereinigerhandwerk öffnet viele Türen“, weiß der Unternehmenschef mit Meisterbrief und Uni-Diplom. Von der Fortbildung zum Staatlich geprüften Desinfektor über den Besuch der Meisterschule bis zum Studium: Der Gesellenbrief ist oft die erste Sprosse, aber längst nicht das Ende der Karriereleiter in einer Branche, die viele Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten bietet.

Das sehen auch unsere neuen Auszubildenden Nico Vidovic (17) und Tim Laumen (18) so. „Ich habe Freunde, die das auch machen. Ich bin einmal mitgefahren, habe mitgemacht – und hatte direkt Spaß an der Arbeit“, erklärt Nico Vidovic, warum er sich für eine Ausbildung in der Gebäudereinigung entschieden hat. Ein Job im Büro – das käme für ihn nicht in Frage. Er schätzt die handwerkliche Arbeit, Hand in Hand mit Kolleginnen und Kollegen.

Die Zusammenarbeit in einer Reinigungskolonne steht auch für Tim Laumen ganz oben auf der Liste der Vorteile. Er hat bereits ein Jahrespraktikum in der Branche gemacht und weiß, was auf ihn zukommt. Wenn er die Ausbildung abgeschlossen hat, würde er gerne eine Fortbildung zum Industriekletterer machen und sich so in der Glas- und Baureinigung weiter spezialisieren.

„Du darfst keine Scheu vor Schmutz und Staub haben – aber am Ende des Tages kann jeder sehen, was du geleistet hast“, bringt Cyrano Albert die tägliche Arbeit mit einem Satz auf den Punkt. Der junge Kollege ist im dritten Ausbildungsjahr und würde sich auch heute bei der Berufswahl nicht anders entscheiden. Wenn es gut läuft, würde er auch gerne seinen Meister machen. „Damit stehen einem nochmal mehr Türen offen“, sagt er. Wir wünschen unseren jungen Kollegen viel Erfolg bei der Ausbildung! Herzlich willkommen bei gepe.

HELFEN! – Damit Hilfe schnell ankommt


Düren. Die Corona-Krise lässt uns trotz Kontaktverbot als Gesellschaft enger zusammenrücken. Viele ehrenamtliche Helfer stehen bereit, um dort einzuspringen, wo sich in der Begleitung und Versorgung hilfsbedürftiger Menschen Lücken auftun. Als Entwickler prozesssteuernder Software für die Altenpflege möchten wir mit unserer Tochter, der Cairful GmbH, Träger und Akteure aus der Altenpflege und dem Gesundheitswesen dabei unterstützen, dass Hilfe schnell und unbürokratisch dort ankommt, wo sie benötigt wird. „HELFEN!“ ist eine kostenlose Hilfsaktion, die Einrichtungen, Verbände oder auch Kommunen unterstützt, Helfer entsprechend ihrer Standorte und Qualifikationen dahin zu vermitteln, wo sie gebraucht werden.

Warum „HELFEN!“?

Die Corona-Krise stellt uns täglich vor neue Herausforderungen: in der Altenpflege ebenso wie im Gesundheitswesen und in unserem sozialen Zusammenleben. Unterstützung wird an vielen Stellen benötigt. Sei es bei der Betreuung und Versorgung älterer oder isolierter Menschen, denen Helfer Lebensmittel oder Medikamente an die Haustüre liefern, oder bei der Organisation von Unterstützungsdiensten in Einrichtungen, die vor dem Hintergrund der Krise nicht zwingend von Fachpersonal ausgeführt werden müssen.

Kostenlose Online-Plattform

„HELFEN!“ soll Leistungserbringer entlasten und sie dabei unterstützen, Helfer effizient zu organisieren. Die Frage beispielsweise für einen Ehrenamtler, wo seine Hilfe konkret benötigt wird, lässt sich mithilfe der Online-Software auch in großen Organisationsstrukturen dezentral in Sekunden passgenau beantworten. Alle Nutzer haben die Möglichkeit, das Werkzeug auf ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen – damit Hilfe in jedem Fall einfach ankommt. Die Software erfasst Hilfsbedarfe und Anforderungen der Einrichtungen beziehungsweise Organisationen sowie die Fähigkeiten, Qualifikationen und Standorte der Helfer. „HELFEN!“ verwaltet übersichtlich alle Informationen und hilft, für alle Helfer die passenden Einsatzorte zu finden.

Partner des Gesundheitswesens

Die Cairful GmbH entwickelt erfolgreich prozesssteuernde Software für die Altenpflege, die das Pflegepersonal entlastet. Grundlage des neuen, Cloud-basierten-Web-Services ist ein digitales Werkzeug für die Steuerung des Personaleinsatzes, das Cairful für die gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH entwickelt hat. Sowohl Cairful als auch gepe haben als langjährige Partner des Gesundheitswesens tiefes Verständnis für die Prozessstrukturen in Einrichtungen der Altenpflege und Krankenhäusern.

Hier gibt es mehr Infos: www.cairful.com/aktion-helfen/


 

Systemrelevant – nicht nur in der Krise

Düren. Mit Reinigung, Hygiene und Sauberkeit kennen wir uns aus. Wie wichtig das Gebäudereiniger-Handwerk ist, zeigt sich gerade in der Corona-Krise. Unsere Reinigungskräfte kämpfen jeden Tag zusammen mit anderen systemrelevanten Berufsgruppen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage bestätigt, dass die Bedeutung unserer wichtigen Arbeit auch verstärkt ins Bewusstsein vieler Bürgerinnen und Bürger rückt. 96 Prozent der Befragten halten das Gebäudereiniger-Handwerk in der Krise für relevant.

Forsa-Umfrage

Die Umfrage hat der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks in Auftrag gegeben. Mit knapp 700.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Gebäudereinigung das beschäftigungsstärkste Handwerk Deutschlands. Insgesamt 96 Prozent der Befragten halten die Arbeit der Gebäudereinigung in der aktuellen Corona-Krise für sehr wichtig (67 Prozent) beziehungsweise wichtig (29 Prozent). Weniger wichtig beziehungsweise unwichtig sagen lediglich 3 Prozent.

„Höhere Wertschätzung“

Jüngere Befragte vergeben vergleichsweise häufiger einen Spitzenwert: 78 Prozent der 18-29-Jährigen halten die Gebäudereinigung für sehr wichtig (30-44 Jahre: 60 Prozent, 45-59 Jahre: 69 Prozent, 60 Jahre und älter: 66 Prozent). „In ‚normalen‘ Zeiten wird das Ergebnis unserer Arbeit häufig nicht richtig wahrgenommen. Jetzt erfahren wir eine deutlich höhere Wertschätzung für unser Handwerk – und das ist richtig so“, bewertet gepe Geschäftsführer Erich Peterhoff die Umfrage-Ergebnisse: Jeder Vierte (26 Prozent) hält die Gebäudereinigung im Zuge der Corona-Krise für wichtiger als zuvor.

Rahmentarifvertrag allgemeinverbindlich

Düren. Gleiche Regeln für alle Spieler: Der Rahmentarifvertrag im Gebäudereiniger-Handwerk wurde Ende Februar rückwirkend zum 1. Januar 2020 von der Tarifkommission im Bundesarbeitsministerium allgemeinverbindlich erklärt. Damit gilt der bereits im vergangenen Jahr zwischen dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks und der IG Bau ausgehandelte Rahmentarifvertrag für alle Unternehmen und Beschäftigten, auch wenn sie nicht Mitglied im Innungsverband beziehungsweise der IG Bau sind. Im Rahmentarifvertrag wird unter anderen der Urlaubsanspruch der Arbeitnehmer/Innen geregelt.

Sicherheit für Arbeitnehmer

„Wir begrüßen diese Entscheidung der Tarifkommission. Der Ende 2019 verhandelte und von allen Seiten getragene Rahmentarifvertrag schafft gleiche und faire Rahmenbedingen für den Wettbewerb“, sagt Erich B. Peterhoff, Geschäftsführer der gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH. „Die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit schafft Sicherheit für Arbeitgeber ebenso wie für Arbeitnehmer“, fügt Geschäftsführerin Antja Schulz hinzu.

Soziale Verantwortung übernehmen

Als Familienunternehmen steht gepe PETERHOFF seit Jahrzehnten für faire Arbeitsbedingungen sowie fairen Wettbewerb und übernimmt soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Peterhoff Gruppe hat auch nach dem Auslaufen des Rahmentarifvertrags zum 31. Juli 2019 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichbehandelt und in den drei Monaten, in denen es keinen gültigen Rahmentarifvertrag gab, bewusst und freiwillig zugunsten der Mitarbeiter die Regelungen des alten Vertrages angewendet.

Nach einer bereits erfolgten Steigerung der Tariflöhne zum 1. Januar 2020 werden ab Dezember die Löhne in Ost und West angeglichen. Der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn in der untersten Lohngruppe liegt dann bundesweit bei 10,80 Euro. Das Gebäudereiniger-Handwerk gehört damit zu den ersten Handwerksbranchen, die die Angleichung von West- und Ostlöhnen vollziehen. Die Tariflöhne setzen sich weiterhin vom allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ab, der aktuell bei 9,35 Euro liegt. (sj)