Digitaler Berufsorientierungstag an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

gepe stellt sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler

Den Abschluss in der Tasche – was kommt danach? Die Frage, welchen Weg Schülerinnen und Schüler nach Ende der Schulzeit einschlagen, gehört wohl zu den spannendsten und wichtigsten überhaupt. Schließlich werden hier die Weichen für die eigene berufliche Zukunft gestellt. Umso wichtiger ist es, auch mitten in der COVID-19-Pandemie Schülerinnen und Schülern frühzeitig einen Blick in die Welt des Berufsalltags zu ermöglichen, damit sie möglichst viele Unternehmen und Einstiegsmöglichkeiten schon vor ihrem Abschluss kennenlernen.

„Wir haben sehr gerne die digitale Berufsorientierung der Heinrich-Böll-Gesamtschule unterstützt und Schülerinnen und Schüler zu einem virtuellen Betriebsrundgang eingeladen“, erklärt Erich Peterhoff, geschäftsführender Gesellschafter der gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH. Gepe gehört zu den Partnern der Heinrich-Böll-Gesamtschule im Rahmen des Kooperationsnetzes Unternehmen der Region und Schulen (KURS) der Bezirksregierung Köln. An der virtuellen Karrieremesse hatten sich neben gepe auch die Sparkasse Düren, die Debeka, die Agentur für Arbeit, Westnetz, die Ausbildungsbotschafter der IHK, Stadt und Kreis Düren, das Nelly-Pütz-Berufskolleg, das Berufskolleg für Technik und die Firma Schoellershammer beteiligt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten aus 16 Angeboten auswählen und an drei verschiedenen Meetings teilnehmen, die ganz unterschiedlich gestaltet waren. Bei gepe standen vor allem die Auszubildenden selbst im Mittelpunkt des Interesses, die den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort standen und Einblicke in ihre ganz unterschiedliche Arbeit und den Alltag in einem bundesweit tätigen Familienunternehmen vermittelten. Auch die Ausbildungsleiter und Firmenchef Erich Peterhoff konnten mit Fragen gelöchert werden. gepe bildet neben Gebäudereinigern auch Kaufleute für Büromanagement und Fachkräfte für Schutz und Sicherheit aus. Erfahren Sie hier mehr über unser Ausbildungsangebot.

Erich Peterhoff: „Wir haben für uns beschlossen, auch in der Krise auszubilden und jungen Menschen eine Chance zu geben, in vielseitigen Berufen Fuß zu fassen.“ Es wurden sogar zusätzliche Plätze geschaffen, um jungen Leuten, die mitten in der Ausbildung stecken, diese aber nicht mehr in ihrem Betrieb weiterführen können, eine Perspektive zu bieten. Seit mehreren Wochen schon experimentiert gepe mit neuen, digitalen Formaten von Karrieremessen, Berufsorientierung und Telefon-Speed-Datings. Die ersten Erfahrungen sind durchweg gut. „Wir mussten selbst manchmal die Schulbank drücken und uns mit der Technik vertraut machen. Und nicht jedes Format funktioniert auf Anhieb reibungslos. Aber wir gehen diesen Weg gerne mit, damit Schülerinnen und Schüler nicht vor verschlossenen Türen stehen“, sagt Erich Peterhoff. Die Corona-Krise dürfe keine Bildungs- und Zukunftskrise der nächsten Generation werden.

Praktikum - gepe Gebäudedienste Peterhoff GmbH

Schule zu Ende, Abschluss in der Tasche – und jetzt!?

Wir bei gepe bilden in vielen spannenden Berufen aus und freuen uns, dich kennenzulernen.

Eine Chance dazu gibt es am Dienstag, 16. März. Wir sind bei der Online-Ausbildungsmesse talentine 2021 dabei und stellen dir die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in einem bundesweit tätigen Familienunternehmen vor.

Schalte um 11:20 Uhr zum Livestream auf www.talentine.io und schau dir das Interview mit unserem Geschäftsführer Erich Peterhoff an. Im Anschluss dazu kannst du direkt um 11:40 Uhr über den Link https://zoom.us/my/azubi.ac.qa zu uns in die Videokonferenz kommen und uns persönlich kennenlernen. Den Link findest du am Eventtag auch auf der Eventseite unter Programm.

Solltest du es um diese Uhrzeit nicht schaffen, kannst du uns natürlich auch gern zwischen 14:30 und 16:30 Uhr in unserem Chat besuchen. Den Zugang dazu findest du über den Button auf unserem Austellerprofil auf talentine.io!

Alle weiteren Informationen findest du hier.

Impfzentrum vertraut gepe

Sicherheitsdienst schon in der „Pre-Opening“-Phase

Bundesweit laufen seit Anfang Oktober die Vorbereitungen für die Eröffnung von Impfzentren auf Hochtouren. Am Sitz unserer Firmenzentrale ist der Kreis Düren zusammen mit den Maltesern für den Betrieb des hiesigen Zentrums verantwortlich, in dem bis zu 1000 Menschen pro Tag geimpft werden können. Anders als in anderen Städten, wo Messehallen oder gar Turnhallen mit großem Aufwand eine impftaugliche Infrastruktur erhalten, ist der Kreis Düren in einem leerstehenden Bürokomplex fündig geworden. Mit geringem baulichen Aufwand kann in den großzügigen Räumlichkeiten der geordnete Zugang mit Registrierung und einer streng getrennt ablaufenden Impfung stattfinden.

Alles vorbereitet

Mit dem Kreis Düren und den Maltesern sind wir fast von Beginn der Planungen an mit an Bord. Zu allererst waren Konzepte zur Sicherheit und Zugangskontrolle zu erarbeiten und abzustimmen.
Das Objekt wird rund um die Uhr von Kollegen der gepe Sicherheit bewacht. Sobald der reguläre Betrieb des Impfzentrums starten kann, kommen die Überwachung der Einhaltung von Hygieneregeln und die Umsetzung des Hygienekonzepts im Inneren des Gebäudes hinzu.

„Zusätzlich sind wir auch noch verantwortlich für die Personenkontrolle, für die PKW-Verkehrsleitung auf dem Außengelände und bei Bedarf müssen wir im Impfzentrum bei jeglichen Problemsituationen helfen“, erklärt unsere Kollegin Jessica Surma.

Diesbezüglich sind die eingesetzten Kollegen der Sicherheit im engen Austausch mit dem Personal des Impfzentrums, dem Kreis Düren, den Maltesern, der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Rettungsdienst des Kreises Düren und dem Deutschen Roten Kreuz. Alle sind für den Start gewappnet und arbeiten Hand in Hand. Obwohl dieses Bild ja in diesen Zeiten nicht passt. Sagen wir lieber Ghettofaust an Ghettofaust oder Ellbogen an Ellbogen.

Zur Hygiene gehört Reinigung!

Ist der Betrieb des Impfzentrums erst im Gange, fällt unseren Kollegen von der Reinigung eine der anderen wichtigen Aufgaben im Hygienekonzept zu: die ordnungsgemäße Aufbereitung der Räumlichkeiten für den folgenden Impftag.

Mit unserer Erfahrung aus der Reinigung von 29 Krankenhäusern und 67 Pflegeeinrichtungen sind wir dafür der prädestinierte Partner.

Tarifabschluss: „Positive Entwicklung für unsere Mitarbeiter“

Düren. „Das ist ein gutes Signal an die Branche und eine positive Entwicklung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, begrüßt gepe Geschäftsführer Erich Peterhoff den Tarifabschluss im Gebäudereiniger-Handwerk. Am Mittwochmorgen hatten sich die Vertreter des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) und der IG Bau in der vierten Tarifrunde geeinigt. Der Branchenmindestlohn steigt ab 2021 auf 11,11 Euro (+2,9 %), ab 2022 auf 11,55 Euro (+3,9 %), ab 2023 auf 12 Euro (+3,9 %). Bereits im vorherigen Tarifabschluss festgelegt war die Angleichung der Branchenmindestlöhne in Ost und West im Dezember auf 10,80 Euro.

Spürbares Plus auf dem Lohnzettel

„Wie wichtig eine professionelle Reinigung ist, zeigt sich besonders in der Corona-Pandemie. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit Monaten tolle Arbeit in unseren Objekten wie zum Beispiel Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen, Industriebetrieben und Büros“, unterstreicht Geschäftsführerin Antja Schulz. Der Abschluss sorge für ein spürbares Plus auf dem Lohnzettel. Erich Peterhoff: „Unsere Branche bietet gerade Quer- und Seiteneinsteigern sowie ungelernten Mitarbeitern gute Chancen. Mit dem deutlich steigenden Mindestlohn steigt auch die Attraktivität des Gebäudereinigungshandwerks.“

Abschluss mit Augenmaß

Von einem „Tarifabschluss mit Augenmaß“ spricht Geschäftsführerin Antja Schulz. Nicht zuletzt, weil mitten in der Corona-Krise die Erhöhung des Branchenmindestlohns mit 2,9 Prozent unter den Erhöhungen 2022 und 2023 liegt. „Wir konnten trotz der massiven Auswirkungen der Pandemie und des ersten Lockdowns auf die deutsche Wirtschaft nahezu alle Arbeitsplätze sichern und mussten nur vereinzelt auf das Instrument der Kurzarbeit setzen, um auch diese Arbeitsplätze zu retten“, erklärt Antja Schulz. Auch wenn gepe nur sehr wenige Kunden in stark betroffenen Branchen wie Flughäfen, Messen und im Veranstaltungsbereich betreut, bleibt die allgemeine Situation herausfordernd. Unklar ist beispielsweise, welche Auswirkungen der zweite (Mini-)Lockdown haben wird. „Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um Lösungen im Sinne aller Mitarbeiter zu finden“, betont Erich Peterhoff.

Der nun vorliegende Tarifabschluss mit langer Laufzeit und einem konstanten Lohnzuwachs schafft Planungssicherheit für Unternehmen und Auftraggeber gleichermaßen. Erich Peterhoff: „Wir suchen in den kommenden Tagen und Wochen den Kontakt zu unseren Kunden, um mit ihnen die Umsetzung des Tarifvertrages zu besprechen. Wir gehen davon aus, dass der Lohntarifvertrag von der Tarifkommission im Bundesarbeitsministerium allgemeinverbindlich erklärt wird, damit für alle Unternehmen und Beschäftigten die gleichen Regeln gelten und auch außerhalb von gepe alle Reinigungskräfte vom neuem Abschluss profitieren können.“

Die erste Sprosse auf der Karriereleiter

gepe bildet auch während der COVID-19-Krise aus

Die COVID-19-Pandemie stellt uns beruflich wie privat beinahe täglich vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen auch oder gerade besonders in schwierigen Zeiten eine berufliche Perspektive zu bieten. Als inhabergeführtes Familienunternehmen in dritter Generation nimmt die gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst – und bildet weiterhin aus. Schließlich geht es nicht nur um die berufliche Zukunft junger Leute, sondern auch um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, denn die Corona-Krise wird den Fachkräftemangel auf mittlere und lange Sicht nur verschärfen.

„Besonders freut es mich, dass wir in diesem Jahr wieder zwei angehende Gebäudereiniger an unserem Dürener Firmensitz ausbilden können“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Erich Peterhoff. Im vergangenen Jahr ist es gepe leider nicht gelungen, einen Ausbildungsvertrag in der gewerblichen Ausbildung abzuschließen. Ganz anders sieht die Lage bei den angehenden Kaufleuten für Büromanagement aus, wo es keine Nachwuchssorgen gibt.

Ob es am Ruf der Gebäudereinigung liegt, dass die Zahl der Bewerber in den vergangenen Jahren eher rückläufig war? „Eine Ausbildung im Gebäudereinigerhandwerk öffnet viele Türen“, weiß der Unternehmenschef mit Meisterbrief und Uni-Diplom. Von der Fortbildung zum Staatlich geprüften Desinfektor über den Besuch der Meisterschule bis zum Studium: Der Gesellenbrief ist oft die erste Sprosse, aber längst nicht das Ende der Karriereleiter in einer Branche, die viele Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten bietet.

Das sehen auch unsere neuen Auszubildenden Nico Vidovic (17) und Tim Laumen (18) so. „Ich habe Freunde, die das auch machen. Ich bin einmal mitgefahren, habe mitgemacht – und hatte direkt Spaß an der Arbeit“, erklärt Nico Vidovic, warum er sich für eine Ausbildung in der Gebäudereinigung entschieden hat. Ein Job im Büro – das käme für ihn nicht in Frage. Er schätzt die handwerkliche Arbeit, Hand in Hand mit Kolleginnen und Kollegen.

Die Zusammenarbeit in einer Reinigungskolonne steht auch für Tim Laumen ganz oben auf der Liste der Vorteile. Er hat bereits ein Jahrespraktikum in der Branche gemacht und weiß, was auf ihn zukommt. Wenn er die Ausbildung abgeschlossen hat, würde er gerne eine Fortbildung zum Industriekletterer machen und sich so in der Glas- und Baureinigung weiter spezialisieren.

„Du darfst keine Scheu vor Schmutz und Staub haben – aber am Ende des Tages kann jeder sehen, was du geleistet hast“, bringt Cyrano Albert die tägliche Arbeit mit einem Satz auf den Punkt. Der junge Kollege ist im dritten Ausbildungsjahr und würde sich auch heute bei der Berufswahl nicht anders entscheiden. Wenn es gut läuft, würde er auch gerne seinen Meister machen. „Damit stehen einem nochmal mehr Türen offen“, sagt er. Wir wünschen unseren jungen Kollegen viel Erfolg bei der Ausbildung! Herzlich willkommen bei gepe.

HELFEN! – Damit Hilfe schnell ankommt


Düren. Die Corona-Krise lässt uns trotz Kontaktverbot als Gesellschaft enger zusammenrücken. Viele ehrenamtliche Helfer stehen bereit, um dort einzuspringen, wo sich in der Begleitung und Versorgung hilfsbedürftiger Menschen Lücken auftun. Als Entwickler prozesssteuernder Software für die Altenpflege möchten wir mit unserer Tochter, der Cairful GmbH, Träger und Akteure aus der Altenpflege und dem Gesundheitswesen dabei unterstützen, dass Hilfe schnell und unbürokratisch dort ankommt, wo sie benötigt wird. „HELFEN!“ ist eine kostenlose Hilfsaktion, die Einrichtungen, Verbände oder auch Kommunen unterstützt, Helfer entsprechend ihrer Standorte und Qualifikationen dahin zu vermitteln, wo sie gebraucht werden.

Warum „HELFEN!“?

Die Corona-Krise stellt uns täglich vor neue Herausforderungen: in der Altenpflege ebenso wie im Gesundheitswesen und in unserem sozialen Zusammenleben. Unterstützung wird an vielen Stellen benötigt. Sei es bei der Betreuung und Versorgung älterer oder isolierter Menschen, denen Helfer Lebensmittel oder Medikamente an die Haustüre liefern, oder bei der Organisation von Unterstützungsdiensten in Einrichtungen, die vor dem Hintergrund der Krise nicht zwingend von Fachpersonal ausgeführt werden müssen.

Kostenlose Online-Plattform

„HELFEN!“ soll Leistungserbringer entlasten und sie dabei unterstützen, Helfer effizient zu organisieren. Die Frage beispielsweise für einen Ehrenamtler, wo seine Hilfe konkret benötigt wird, lässt sich mithilfe der Online-Software auch in großen Organisationsstrukturen dezentral in Sekunden passgenau beantworten. Alle Nutzer haben die Möglichkeit, das Werkzeug auf ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen – damit Hilfe in jedem Fall einfach ankommt. Die Software erfasst Hilfsbedarfe und Anforderungen der Einrichtungen beziehungsweise Organisationen sowie die Fähigkeiten, Qualifikationen und Standorte der Helfer. „HELFEN!“ verwaltet übersichtlich alle Informationen und hilft, für alle Helfer die passenden Einsatzorte zu finden.

Partner des Gesundheitswesens

Die Cairful GmbH entwickelt erfolgreich prozesssteuernde Software für die Altenpflege, die das Pflegepersonal entlastet. Grundlage des neuen, Cloud-basierten-Web-Services ist ein digitales Werkzeug für die Steuerung des Personaleinsatzes, das Cairful für die gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH entwickelt hat. Sowohl Cairful als auch gepe haben als langjährige Partner des Gesundheitswesens tiefes Verständnis für die Prozessstrukturen in Einrichtungen der Altenpflege und Krankenhäusern.

Hier gibt es mehr Infos: www.cairful.com/aktion-helfen/


 

Systemrelevant – nicht nur in der Krise

Düren. Mit Reinigung, Hygiene und Sauberkeit kennen wir uns aus. Wie wichtig das Gebäudereiniger-Handwerk ist, zeigt sich gerade in der Corona-Krise. Unsere Reinigungskräfte kämpfen jeden Tag zusammen mit anderen systemrelevanten Berufsgruppen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage bestätigt, dass die Bedeutung unserer wichtigen Arbeit auch verstärkt ins Bewusstsein vieler Bürgerinnen und Bürger rückt. 96 Prozent der Befragten halten das Gebäudereiniger-Handwerk in der Krise für relevant.

Forsa-Umfrage

Die Umfrage hat der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks in Auftrag gegeben. Mit knapp 700.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Gebäudereinigung das beschäftigungsstärkste Handwerk Deutschlands. Insgesamt 96 Prozent der Befragten halten die Arbeit der Gebäudereinigung in der aktuellen Corona-Krise für sehr wichtig (67 Prozent) beziehungsweise wichtig (29 Prozent). Weniger wichtig beziehungsweise unwichtig sagen lediglich 3 Prozent.

„Höhere Wertschätzung“

Jüngere Befragte vergeben vergleichsweise häufiger einen Spitzenwert: 78 Prozent der 18-29-Jährigen halten die Gebäudereinigung für sehr wichtig (30-44 Jahre: 60 Prozent, 45-59 Jahre: 69 Prozent, 60 Jahre und älter: 66 Prozent). „In ‚normalen‘ Zeiten wird das Ergebnis unserer Arbeit häufig nicht richtig wahrgenommen. Jetzt erfahren wir eine deutlich höhere Wertschätzung für unser Handwerk – und das ist richtig so“, bewertet gepe Geschäftsführer Erich Peterhoff die Umfrage-Ergebnisse: Jeder Vierte (26 Prozent) hält die Gebäudereinigung im Zuge der Corona-Krise für wichtiger als zuvor.

Rahmentarifvertrag allgemeinverbindlich

Düren. Gleiche Regeln für alle Spieler: Der Rahmentarifvertrag im Gebäudereiniger-Handwerk wurde Ende Februar rückwirkend zum 1. Januar 2020 von der Tarifkommission im Bundesarbeitsministerium allgemeinverbindlich erklärt. Damit gilt der bereits im vergangenen Jahr zwischen dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks und der IG Bau ausgehandelte Rahmentarifvertrag für alle Unternehmen und Beschäftigten, auch wenn sie nicht Mitglied im Innungsverband beziehungsweise der IG Bau sind. Im Rahmentarifvertrag wird unter anderen der Urlaubsanspruch der Arbeitnehmer/Innen geregelt.

Sicherheit für Arbeitnehmer

„Wir begrüßen diese Entscheidung der Tarifkommission. Der Ende 2019 verhandelte und von allen Seiten getragene Rahmentarifvertrag schafft gleiche und faire Rahmenbedingen für den Wettbewerb“, sagt Erich B. Peterhoff, Geschäftsführer der gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH. „Die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit schafft Sicherheit für Arbeitgeber ebenso wie für Arbeitnehmer“, fügt Geschäftsführerin Antja Schulz hinzu.

Soziale Verantwortung übernehmen

Als Familienunternehmen steht gepe PETERHOFF seit Jahrzehnten für faire Arbeitsbedingungen sowie fairen Wettbewerb und übernimmt soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Peterhoff Gruppe hat auch nach dem Auslaufen des Rahmentarifvertrags zum 31. Juli 2019 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichbehandelt und in den drei Monaten, in denen es keinen gültigen Rahmentarifvertrag gab, bewusst und freiwillig zugunsten der Mitarbeiter die Regelungen des alten Vertrages angewendet.

Nach einer bereits erfolgten Steigerung der Tariflöhne zum 1. Januar 2020 werden ab Dezember die Löhne in Ost und West angeglichen. Der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn in der untersten Lohngruppe liegt dann bundesweit bei 10,80 Euro. Das Gebäudereiniger-Handwerk gehört damit zu den ersten Handwerksbranchen, die die Angleichung von West- und Ostlöhnen vollziehen. Die Tariflöhne setzen sich weiterhin vom allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ab, der aktuell bei 9,35 Euro liegt. (sj)

Ausbildungsbeste: Jessica Beraneks Weg zu gepe

München. Der Zufall hat Jessica Beranek in die Gebäudereinigung geführt. Auf der Suche nach einem Arbeitsplatz „stolperte“ die 31-Jährige vor vier Jahren über eine Stellenanzeige und startete als sogenannte Quereinsteigerin ohne Vorkenntnisse bei gepe. Das ist keine Seltenheit, schließlich vermitteln wir vielen Berufseinsteigern in Schulungen die Grundlagen der Reinigungstechnik und machen sie fit für den Job. Nicht alltäglich ist, dass Kolleginnen und Kollegen neben ihren Aufgaben eine Ausbildung im Gebäudereinigerhandwerk beginnen – und diese als Klassenbeste in Theorie und Praxis abschließen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! Wir haben uns mit der Gesellin aus Augsburg über ihren Weg ins Handwerk unterhalten.

 

Hochglanz oder Schmuddel-Ecke – wie steht es um das Image der Gebäudereinigung?

Beranek: Das Image der Gebäudereinigung ist in meinen Augen eher schlecht. Die meisten Menschen sind immer noch der Ansicht, dass wir nur irgendwelche Putzfrauen sind, die ein bisschen Dreck wegmachen. Dass wir aber sehr viel mehr leisten, ist ihnen oft nicht bewusst. Nur wenige Menschen kennen den Beruf Gebäudereiniger in Gänze.

 

Sie hatten bereits eine Ausbildung zur Hauswirtschaftsleitung in ihrer Tasche. Wie war die Reaktion in Ihrem persönlichen Umfeld, als Sie beschlossen haben, in der Gebäudereinigung zu arbeiten?

Beranek: In meiner Familie wurde ich erst belächelt. Nachdem ich aber meinen Gesellenbrief und damit meine zweite Ausbildung ableget hatte und mich auch weiter fortbilden möchte, wird mir nun sehr großer Respekt entgegengebracht.

 

Wie kamen Sie zu gepe?

Beranek: Ich brauchte eine sozialversicherungspflichtige Anstellung. Dabei wollte ich eigentlich nie in die Reinigung, denn auch ich hatte früher Vorurteile. Das änderte sich ziemlich schnell, nachdem ich anfing, selbst als Reinigungskraft zu arbeiten.

 

Wie sehen Ihre Erfahrungen mit dem Familienunternehmen gepe aus?

Beranek: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle immer versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen. Wir sind füreinander da. Ich bin zwar alleine in Augsburg als Objektleiterin eingesetzt, kann mich aber darauf verlassen, dass ich bei Bedarf Unterstützung von meinen Kollegen und meinem Chef Herrn Schmidt bekomme.

 

„Ich liebe meinen Job“

 

Gehen Sie morgens gerne zur Arbeit?

Beranek: Ich liebe meinen Job. Ich liebe es, körperlich hart zu arbeiten, aber auch geistig gefordert zu werden. Ich bin noch am Anfang meiner Entwicklung und Erfahrung im Bereich der Gebäudereinigung, bin mir aber sicher, dass ich mit der Unterstützung der Firma und mit wachsender Erfahrung im Alltag noch viel lernen kann und weiterkomme.

 

Welche Dinge würden Sie gerne verändern?

Beranek: Ich wünsche mir mehr Digitalisierung weniger Papierkram. Das verkürzt die Bearbeitungszeit und verhindert Verluste auf dem Postweg. Zweitens wünsche ich mir einen regelmäßigeren Austausch untereinander – auch mit den Kollegen auch aus anderen Regionen.

 

Wie stressig war das Zusammenspiel von Beruf, Ausbildung und Berufsschule?

Beranek: Da ich zweimal die Woche freitags und samstags in die Schule musste und alleinerziehende Mutter bin, war es schon recht stressig, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ich konnte mich immer auf die Unterstützung von Freunden und Familie und auch auf meinem Chef verlassen.

 

Hatten Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, die Ausbildung hinzuschmeißen?

Beranek: Auch ich hatte Momente, in denen ich dachte, ich schaffe das alles nicht. Aber ich wurde immer wieder motiviert und angetrieben von meinem eigenen Ehrgeiz und den Menschen, die mich die ganze Zeit über unterstützt haben.

 

Welche Tipps können Sie Azubis oder Quereinsteigern mit auf den Weg geben?

Beranek: Wenn ihr etwas wollt, dann reißt euch zusammen, setzt euch auf euren Hintern und lernt, soviel ihr könnt. Habt aber immer Spaß an der Sache. Ihr seid nicht alleine auf der Welt. Setzt euch mit Kollegen zusammen, tauscht euer Wissen aus. Wenn ihr euch gegenseitig helft, schafft ihr auch die Prüfung. Aber nehmt die Ausbildung nicht auf die leichte Schulter, denn so einfach ist es nicht.

 

Was sollte man mitbringen, um in der Gebäudereinigung Erfolg zu haben?

Beranek: Leidenschaft am Beruf, einen guten Umgang mit Menschen und ein gewisses Verantwortungsgefühl gegen über seiner Firma, den Kollegen und sich selbst.

 

Wie geht es weiter? Kommt die Meisterschule?

Beranek: Ich habe schon das Ziel, den Meister abzulegen. Da dies aber ein recht kostspieliges und zeitaufwendiges Unterfangen ist, habe ich mir vorab überlegt, den Ausbildungsschein zu machen. Denn das ist meine größte Leidenschaft: Anderen etwas beizubringen, so wie mir selbst von sehr wichtigen Menschen in meinem beruflichen Umfeld etwas beigebracht wurde.

Spende für Kinder- und Jugendarbeit

Gemeinsam Gutes tun

Das Gelände der gepe Zentrale wurde zum Spiel- und Feierplatz: Die Geschäftsführung hatte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien aus der Region zum Hoffest eingeladen. Unterstützt von Lieferanten und Partnern fand eine Tombola statt, bei der Jörg Chrisanth den Hauptpreis abgestaubt hat: einen Weber-Gasgrill. gepe Glücksfee Karin Czaikowski, die die Tombola organisiert hatte, überreichte den Hauptpreis an den Kollegen.

Selbstverständlich ist der Erlös der Aktion für einen guten Zweck bestimmt. Die Kolleginnen und Kollegen spendeten 1200 Euro, der Betrag wurde von Geschäftsführer Erich Peterhoff auf 1500 Euro „aufgerundet“. „Ich freue mich, dass wir Projekte des Sozialwerk Dürener Christen und des Sozialdienstes katholischer Frauen unterstützen können“, erklärte Erich Peterhoff. Beide Vereine erhalten jeweils 750 Euro.

Schwimmen lernen

Der Sozialdienst katholischer Frauen betreut im Kreis Düren über 1600 Kinder pro Tag in „Offenen Ganztagsschulen“. Dort erleben die Mitarbeiter immer wieder, dass die Kinder zum Teil keine Schwimm-Erfahrung haben. An einigen Schulen liegt die Zahl der Nichtschwimmer bei über 80 Prozent. Die Spende soll einen Beitrag leisten, Schwimmkurse zu organisieren.

Perspektiven entwickeln

Das Sozialwerk Dürener Christen bekommt Unterstützung für ein Projekt, das Kinder und Jugendliche im Fokus hat, die unter Wohnungslosigkeit und Hunger leiden. In den Jugendberatungsstellen werden die Pädagogen immer wieder auf  Jugendliche aufmerksam, die den (emotionalen) Bezug zum Elternhaus verloren haben. Sie übernachten mal hier mal da, solange es geht bei Freunden  oder einfach unter einer Brücke. Erschreckend ist, dass die betreffenden Jugendlichen ohne Anbindung ans Elternhaus immer jünger werden, teilweise schon mit 13 oder 14 Jahren im persönlichen und gesellschaftlichen Abseits gelandet sind.

Die Beratungsstellen des Sozialwerks möchten Notpakete vorhalten, bestehend aus einem Schlafsack, einer Isomatte und einem Gutschein für Nahrungsmittel im Supermarkt. Der gemeinsame Einkauf schafft Vertrauen und ist meist ein „Türöffner“ für eine längerfristige Beratung, deren Ziel immer die persönliche Stabilisierung und die Entwicklung von Perspektiven ist.

Über gepe

Als bundesweit tätiger Spezialist für die Bereiche Gebäudemanagement, Gebäudereinigung, Sicherheitsdienste und Verpflegung gehört die Dürener gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH zu  den Marktführern der Branche. Mehr als 7000 Menschen sind täglich für unsere Kunden in allen Bundesländern im Einsatz. Wir betreuen mehr als 1900 Kundenstandorte in der Gebäudereinigung, im Gebäudemanagement und in den Sicherheitsdiensten.