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Null Punkte in Flensburg — volle Punktzahl von gepe

Cartoonist Stefan Wirkus hat humorvoll „Die zehn goldenen Regeln des Fahrens“ illustriert

Hand aufs Herz, im gepe’chen können wir ja ganz offen reden. Welcher Autofahrer-Typ sind Sie? Eher der Besonnene? Der Mittelspur-Enthusiast? Der Windschatten-Ausnutzer auf der rechten Spur? Dürfen es auf dem Tacho schon einmal ein paar km/h mehr sein, als das Verkehrszeichen ausschildert? Stefan Wirkus muss angesichts dieser Frage lachen. „Ich bin Bahnfahrer, das Auto nutze ich nur ganz selten“, sagt Wirkus, der in Hamburg lebt und arbeitet. Ein Auto habe gleich zwei Nachteile für ihn: In der Großstadt ist es ziemlich unpraktisch – und es ist viel einfacher in der Bahn zu zeichnen als am Steuer eines Pkw. Stefan Wirkus arbeitet bundesweit als Moderator, ist also folglich viel unterwegs. Seine Cartoons kann er ganz bequem unterwegs auf dem iPad erstellen, während draußen die Landschaft vorbeifliegt. Als wir ihn gefragt haben, ob er für gepe „Die zehn goldenen Regeln des Fahrens“ illustriert, ist er gleich eingestiegen.

Wer mit einem gepe Firmenfahrzeug unterwegs ist, hat die neue Broschüre sicherlich schon in der Hand gehalten. Sie beinhaltet alle wichtigen Informationen rund um die Nutzung und Pflege der Fahrzeuge, aber eben auch „goldene Regeln“ von „A“ wie Anschnallen bis „Z“ wie „zulässige Höchstgeschwindigkeit“. „Bei der Auswahl unserer Firmenfahrzeuge haben wir Wert darauf gelegt, neben praktischen Belangen auch den Komfort und die Sicherheit aller Kolleginnen und Kollegen am Steuer im Auge zu haben“, erklären Geschäftsführer Erich Peterhoff und seine Kollegin Antja Schulz. Unsere Fahrzeuge sind nicht nur Arbeitsmittel, sondern auch eine Visitenkarte des Unternehmens. Umso wichtiger ist es, sich nicht nur beim optischen Zustand sondern auch im Fahrstil und gegenseitigen Umgang im Straßenverkehr von anderen Wettbewerbern positiv abzuheben.

Information und Unterhaltung

Erich Peterhoff hatte die Idee, die zehn wichtigsten Regeln mit einem Augenzwinkern zu erklären. Das Fuhrparkmanagement und unsere Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit haben mit dem Cartoonisten aus Hamburg zusammengearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen und Information mit Unterhaltung zu kombinieren. Dass Stefan Wirkus es mit seinen Zeichnungen schafft, mit einem Bild mehr als tausend Worte zu sagen, haben wir uns erhofft. Nicht geahnt haben wir, dass er auch aus einem anderen Grund die Idealbesetzung für die Aufgabe war: Bis heute hatte er noch nie einen einzigen Punkt in Flensburg, verrät er im Gespräch mit dem „gepe’chen“.

„Mir hat die Arbeit Spaß gemacht“, blickt der Cartoonist auf die vergangenen Wochen zurück. In mehreren Telefonaten haben wir gemeinsam erarbeitet, welche Botschaften mit der Broschüre transportiert werden sollen – und Stefan Wirkus hat den Regeln ein durchweg freundliches, offenes und humoristisches Gesicht verliehen, mit feinem Hang zur Ironie. „Es ist doch viel schöner, Regeln mit einem Lächeln zu erklären als mit dem erhobenen Zeigefinger“, sagt Wirkus. Die ersten Rückmeldungen aus dem Betrieb zeigen, dass die neuen Cartoons gut ankommen.

20 Jahre Berufserfahrung

Den Großteil des Jahres ist Stefan Wirkus unterwegs – um beispielsweise Konferenzen von Unternehmen zu begleiten – und die Ergebnisse vor Ort live mit dem elektronischen Bleistift festzuhalten, zum Teil komplexe Gedanken in leicht verständliche Bilder umzuwandeln. Dabei helfen 20 Jahre Berufserfahrung – aber auch eine akribische Vorbereitung. Wirkus will’s wissen: Worum es geht, was dahintersteckt, warum es nicht anders geht, und und und. „Ich stelle Fragen wie ein Kleinkind, richtig nervend“, sagt er. Erst wenn er es versteht, die Fachsprache in verständliche Worte umgewandelt hat, ist er bereit, Bilder sprechen zu lassen. Seine Cartoons werden uns in Zukunft begleiten – wir wünschen allen Bahn- und Autofahrern allzeit eine gute und unfallfreie Zeit.

 

Die erste Sprosse auf der Karriereleiter

gepe bildet auch während der COVID-19-Krise aus

Die COVID-19-Pandemie stellt uns beruflich wie privat beinahe täglich vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen auch oder gerade besonders in schwierigen Zeiten eine berufliche Perspektive zu bieten. Als inhabergeführtes Familienunternehmen in dritter Generation nimmt die gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst – und bildet weiterhin aus. Schließlich geht es nicht nur um die berufliche Zukunft junger Leute, sondern auch um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, denn die Corona-Krise wird den Fachkräftemangel auf mittlere und lange Sicht nur verschärfen.

„Besonders freut es mich, dass wir in diesem Jahr wieder zwei angehende Gebäudereiniger an unserem Dürener Firmensitz ausbilden können“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Erich Peterhoff. Im vergangenen Jahr ist es gepe leider nicht gelungen, einen Ausbildungsvertrag in der gewerblichen Ausbildung abzuschließen. Ganz anders sieht die Lage bei den angehenden Kaufleuten für Büromanagement aus, wo es keine Nachwuchssorgen gibt.

Ob es am Ruf der Gebäudereinigung liegt, dass die Zahl der Bewerber in den vergangenen Jahren eher rückläufig war? „Eine Ausbildung im Gebäudereinigerhandwerk öffnet viele Türen“, weiß der Unternehmenschef mit Meisterbrief und Uni-Diplom. Von der Fortbildung zum Staatlich geprüften Desinfektor über den Besuch der Meisterschule bis zum Studium: Der Gesellenbrief ist oft die erste Sprosse, aber längst nicht das Ende der Karriereleiter in einer Branche, die viele Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten bietet.

Das sehen auch unsere neuen Auszubildenden Nico Vidovic (17) und Tim Laumen (18) so. „Ich habe Freunde, die das auch machen. Ich bin einmal mitgefahren, habe mitgemacht – und hatte direkt Spaß an der Arbeit“, erklärt Nico Vidovic, warum er sich für eine Ausbildung in der Gebäudereinigung entschieden hat. Ein Job im Büro – das käme für ihn nicht in Frage. Er schätzt die handwerkliche Arbeit, Hand in Hand mit Kolleginnen und Kollegen.

Die Zusammenarbeit in einer Reinigungskolonne steht auch für Tim Laumen ganz oben auf der Liste der Vorteile. Er hat bereits ein Jahrespraktikum in der Branche gemacht und weiß, was auf ihn zukommt. Wenn er die Ausbildung abgeschlossen hat, würde er gerne eine Fortbildung zum Industriekletterer machen und sich so in der Glas- und Baureinigung weiter spezialisieren.

„Du darfst keine Scheu vor Schmutz und Staub haben – aber am Ende des Tages kann jeder sehen, was du geleistet hast“, bringt Cyrano Albert die tägliche Arbeit mit einem Satz auf den Punkt. Der junge Kollege ist im dritten Ausbildungsjahr und würde sich auch heute bei der Berufswahl nicht anders entscheiden. Wenn es gut läuft, würde er auch gerne seinen Meister machen. „Damit stehen einem nochmal mehr Türen offen“, sagt er. Wir wünschen unseren jungen Kollegen viel Erfolg bei der Ausbildung! Herzlich willkommen bei gepe.

Ausbildungsbeste: Jessica Beraneks Weg zu gepe

München. Der Zufall hat Jessica Beranek in die Gebäudereinigung geführt. Auf der Suche nach einem Arbeitsplatz „stolperte“ die 31-Jährige vor vier Jahren über eine Stellenanzeige und startete als sogenannte Quereinsteigerin ohne Vorkenntnisse bei gepe. Das ist keine Seltenheit, schließlich vermitteln wir vielen Berufseinsteigern in Schulungen die Grundlagen der Reinigungstechnik und machen sie fit für den Job. Nicht alltäglich ist, dass Kolleginnen und Kollegen neben ihren Aufgaben eine Ausbildung im Gebäudereinigerhandwerk beginnen – und diese als Klassenbeste in Theorie und Praxis abschließen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! Wir haben uns mit der Gesellin aus Augsburg über ihren Weg ins Handwerk unterhalten.

 

Hochglanz oder Schmuddel-Ecke – wie steht es um das Image der Gebäudereinigung?

Beranek: Das Image der Gebäudereinigung ist in meinen Augen eher schlecht. Die meisten Menschen sind immer noch der Ansicht, dass wir nur irgendwelche Putzfrauen sind, die ein bisschen Dreck wegmachen. Dass wir aber sehr viel mehr leisten, ist ihnen oft nicht bewusst. Nur wenige Menschen kennen den Beruf Gebäudereiniger in Gänze.

 

Sie hatten bereits eine Ausbildung zur Hauswirtschaftsleitung in ihrer Tasche. Wie war die Reaktion in Ihrem persönlichen Umfeld, als Sie beschlossen haben, in der Gebäudereinigung zu arbeiten?

Beranek: In meiner Familie wurde ich erst belächelt. Nachdem ich aber meinen Gesellenbrief und damit meine zweite Ausbildung ableget hatte und mich auch weiter fortbilden möchte, wird mir nun sehr großer Respekt entgegengebracht.

 

Wie kamen Sie zu gepe?

Beranek: Ich brauchte eine sozialversicherungspflichtige Anstellung. Dabei wollte ich eigentlich nie in die Reinigung, denn auch ich hatte früher Vorurteile. Das änderte sich ziemlich schnell, nachdem ich anfing, selbst als Reinigungskraft zu arbeiten.

 

Wie sehen Ihre Erfahrungen mit dem Familienunternehmen gepe aus?

Beranek: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle immer versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen. Wir sind füreinander da. Ich bin zwar alleine in Augsburg als Objektleiterin eingesetzt, kann mich aber darauf verlassen, dass ich bei Bedarf Unterstützung von meinen Kollegen und meinem Chef Herrn Schmidt bekomme.

 

„Ich liebe meinen Job“

 

Gehen Sie morgens gerne zur Arbeit?

Beranek: Ich liebe meinen Job. Ich liebe es, körperlich hart zu arbeiten, aber auch geistig gefordert zu werden. Ich bin noch am Anfang meiner Entwicklung und Erfahrung im Bereich der Gebäudereinigung, bin mir aber sicher, dass ich mit der Unterstützung der Firma und mit wachsender Erfahrung im Alltag noch viel lernen kann und weiterkomme.

 

Welche Dinge würden Sie gerne verändern?

Beranek: Ich wünsche mir mehr Digitalisierung weniger Papierkram. Das verkürzt die Bearbeitungszeit und verhindert Verluste auf dem Postweg. Zweitens wünsche ich mir einen regelmäßigeren Austausch untereinander – auch mit den Kollegen auch aus anderen Regionen.

 

Wie stressig war das Zusammenspiel von Beruf, Ausbildung und Berufsschule?

Beranek: Da ich zweimal die Woche freitags und samstags in die Schule musste und alleinerziehende Mutter bin, war es schon recht stressig, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ich konnte mich immer auf die Unterstützung von Freunden und Familie und auch auf meinem Chef verlassen.

 

Hatten Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, die Ausbildung hinzuschmeißen?

Beranek: Auch ich hatte Momente, in denen ich dachte, ich schaffe das alles nicht. Aber ich wurde immer wieder motiviert und angetrieben von meinem eigenen Ehrgeiz und den Menschen, die mich die ganze Zeit über unterstützt haben.

 

Welche Tipps können Sie Azubis oder Quereinsteigern mit auf den Weg geben?

Beranek: Wenn ihr etwas wollt, dann reißt euch zusammen, setzt euch auf euren Hintern und lernt, soviel ihr könnt. Habt aber immer Spaß an der Sache. Ihr seid nicht alleine auf der Welt. Setzt euch mit Kollegen zusammen, tauscht euer Wissen aus. Wenn ihr euch gegenseitig helft, schafft ihr auch die Prüfung. Aber nehmt die Ausbildung nicht auf die leichte Schulter, denn so einfach ist es nicht.

 

Was sollte man mitbringen, um in der Gebäudereinigung Erfolg zu haben?

Beranek: Leidenschaft am Beruf, einen guten Umgang mit Menschen und ein gewisses Verantwortungsgefühl gegen über seiner Firma, den Kollegen und sich selbst.

 

Wie geht es weiter? Kommt die Meisterschule?

Beranek: Ich habe schon das Ziel, den Meister abzulegen. Da dies aber ein recht kostspieliges und zeitaufwendiges Unterfangen ist, habe ich mir vorab überlegt, den Ausbildungsschein zu machen. Denn das ist meine größte Leidenschaft: Anderen etwas beizubringen, so wie mir selbst von sehr wichtigen Menschen in meinem beruflichen Umfeld etwas beigebracht wurde.